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    Es ist schon dunkel draußen, wieder früh.
    Der Sommer weicht dem Herbst, ist kühl,
    seierte sowieso nur vor sich hin, ohne Glanz,
    Wind bläst die fallenden Blätter, bunter Tanz.

    Ich sitze einsam achtsam im Zimmer, keine Musik.
    Menschen hetzen von den Straßen, ist Krieg.
    Sie sollten nicht da draußen sein, feurige Luft,
    doch besser als im Bunker sitzen, betonierte Kruft.

    Wir haben es nicht anders verdient, sind schuld,
    gaben ihnen gerne die Macht, rechtem Kult.
    Laute Phrasen wurden nicht hinterfragt, Politik verdrossen,
    Querdenker als erstes stillgelegt, sind erschossen.

    Vor Kindern nur Ausreden, keine Verantwortung,
    wollen's nicht einsehen, zukünft'ger Dung,
    haben keinerlei Chance, werden zerstört,
    lautes dummes Klagen dröhnt, keiner hört.

    Menschen reihen sich ein, stolzes Heer,
    rühmen sich unbesiegbar deutsch, innen leer,
    sie schlabbern kalten Armeefraß, abgerichtete Maschinen,
    und rennen blindlings vorwärts, wollen dienen.

    Ich bin schließlich abgehauen, Adieu Front!,
    weg von tausenden Soldaten, alle geklont,
    schreibe diese letzen Zeilen, mein Testament,
    wie wird der Winter - tot

    Blattornament