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  • Kartenspiele 

    Kartenspiele haben oft den großen Vorteil, dass man sie leicht wohin mitnehmen kann und meistens mit geringem Aufwand schnell zu erklären sind - was nicht gleichbedeutend mit geringem Spielvergnügen ist. Folgende Kartenspiele kann ich empfehlen:

    • 6 nimmt!
    • Bang!
    • Biberbande
    • Bohnanza
    • Caesar & Cleopatra
    • Coloretto
    • Der Große Dalmuti
    • Die Siedler von Catan - Das Kartenspiel
    • Dominion
    • Guillotine
    • Janus
    • Kreuz & Quer
    • Ligretto
    • Limits
    • Mamma Mia!
    • Manimals
    • Ohne Furcht und Adel
    • Poison
    • San Juan
    • Set!
    • Sitting Ducks
    • Speed
    • Uno
    • Wizard
    • Ziegen kriegen

     

    6 nimmt!
    6 nimmt!
     
    Wolfgang Kramer
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 2 bis 10 Spieler
     
    Versuchen Sie, Ihre Karten mit den Hornochsen möglichst geschickt Ihren Mitspielern "unterzujubeln". Doch aufgepasst, dass Sie am Ende nicht selbst der Dumme sind. Denn nur wer möglichst clever an eine von vier Kartenreihen anlegt, darf sich ins Fäustchen lachen. Wer die sechste Karte an eine Reihe legt, muss die ersten fünf aufnehmen. Das bringt Minuspunkte. 6 nimmt! ist ein völlig neues, raffiniertes Kartenspiel, das einen nicht mehr loslässt.
    Verlagstext
     
    Deutscher Spielepreis 1994, Platz: 1!!!
     
    6 nimmt! ist ein einfaches, praktisch klein verpacktes Spiel, das zu dritt genauso wie zu zehnt viel Spaß macht. Man darf allerdings nicht den Fehler machen und glauben, dass man taktisch wirklich was beeinflussen kann (zumindest nach der Basis-Spielregel). Und so spielt man munter drauf los und ärgert sich maßlos, wenn man wieder einmal der Sechste ist...
    Ein Klassiker!
     
    Bang!
    Bang!
     
    von Monty & Ann Stambler
    erschienen bei ABACUSSPIELE, Dreieich
    für 4 bis 7 Spieler
     
    Bang! enthält alles, was zu einem klassischen Italo-Western gehört: Der Sheriff kämpft gegen eine Gruppe von Gesetzlosen, die so genannten Outlaws. Dabei unterstützen ihn seine Hilfssheriffs. Während die Outlaws und der Sheriff versuchen, sich gegenseitig auszuschalten, verfolgt der Kopfgeldjäger seine eigenen Ziele, denn wenn er als Einziger übrig bleibt, gehört die Stadt ihm! Dementsprechend ist BANG! ein Team-Spiel: Gesetzeshüter gegen Outlaws. Der Kopfgeldjäger ist der einzige Spieler, der alleine spielt. Er ist das Zünglein an der Waage. Da aber, außer dem Sheriff, alle Spieler versuchen, ihre Rollen möglichst lange geheim zu halten, weiß zu Beginn noch niemand, wer in welchem Team spielt. Doch selbst wenn man zu ahnen glaubt, wer zu wem gehört, ist man noch nicht aus dem Schneider. Eine weitere Besonderheit ist die neuartige „Abstands“-Regel. Sie bezieht auch die Sitzordnung der Spieler am Tisch mit ein! Und je mehr Helden mitspielen, desto größer wird der Spielspaß bei diesem ungewöhnlichen Kartenspiel!
    Verlagstext
     
    Bang! ist nichts für Planer und Pazifisten. Das Leben ist ungerecht, Bang! ist es auch. Wer aber Sergio Leone und seine Spaghetti-Western etwas abgewinnen kann, der hat hier das richtige Spiel in seinen Händen.
     
    Biberbande
    Biberbande
     
    von Monty & Ann Stambler
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 2 bis 6 Spieler
     
    Die Biber lassen es sich so richtig gut gehen, sie nagen genüsslich an einem Baumstamm und bauen an ihrem Damm. Doch plötzlich flitzt eine graue Wasserratte vorbei, und da hinten noch eine...
    Möglichst wenig Karten mit den fiesen Wasserratten zu bekommen, ist das Ziel dieses witzigen Kartenspiels.
    Verlagstext
     
    Biberbande ist ein lustiges Kartenspiel bei dem alle danach trachten möglichst wenige Punkte zu kassieren. Schwierig dabei ist die Tatsache, dass man gar nicht weiß was für Karten man genau auf der Hand hat - was die Sache ganz schön verzwickt macht. Biberbande ist leicht verständlich, sehr unterhaltsam und somit perfekt als "Spiele-Quicky" geeignet.
     
    Bohnanza
    Bohnanza
     
    von Uwe Rosenberg
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 3 bis 5 Spieler
     
    Wer glaubt, Bohnen seien nur einfaches Gemüse, der liegt völlig falsch! Mit Bohnen kann man jede Menge Taler verdienen, vorausgesetzt, man sammelt die richtigen Bohnen, wie bei diesem lustigen Kartenspiel. Das wäre leicht, wenn man nur die Karten nicht in der Reihenfolge ablegen müsste, wie man sie bekommen hat. Da hilft oft nur ein raffinierter Tausch mit einem Mitspieler.
    Ein taktisches Kartenspiel, nicht geeignet für Erbsenzähler.
    Verlagstext
     
    Aufgenommen in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1997!
     
    Bei dem Kartenspiel Bohnanza geht es darum, clever mit verschiedenen Bohnensorten zu handeln, diese auf seinen Feldern anzubauen und die Ernte möglichst profitabel zu verkaufen. Bohnanza ist ein einfaches und lustiges Kartenspiel. Nur Verhandlungsgeschick und ein wachsames Auge auf die Bohnenfelder der Mitspieler garantieren den höchsten Profit. Und wer möchte nicht mal seinem besten Freund blaue Bohnen abschwätzen?
    Sehr schönes und interaktives Spiel mit klasse Grafik!
     
    Caesar & Cleopatra
    Caesar & Cleopatra
     
    von Wolfgang Lüdtke
    erschienen im Kosmos Verlag, Stuttgart
    für 2 Spieler
     
    Caesar und Cleopatra liegen im Streit. Es geht um die Unabhängigkeit Ägyptens. Durch geschickten Einsatz erlaubter und weniger erlaubter Mittel versuchen beide die Mächtigen Roms – die Patrizier – für ihre Sache zu gewinnen. Wem wird es gelingen, die meisten Senatoren, Prätoren, Quästoren, Zensoren oder Ädile auf seine Seite zu ziehen? Denn wer auf die meisten Patrizier Einfluss ausüben kann, der wird über Ägyptens Unabhängigkeit entscheiden...
    Verlagstext
     
    Fairplay-Preis 1998: "Bestes Kartenspiel des Jahres"
     
    Auch wenn ich bei Caesar & Cleopatra fast immer nur verliere, spiele ich es doch sehr gerne. Neben ein wenig Glück beim Karten nachziehen und der Vertrauensfrage, ist eine Menge Intuition gefordert - und da scheinen feminine Spieler einen klaren Vorteil zu haben (zumindest habe ich diesen Eindruck).
     
    Coloretto
    Coloretto
     
    von Micheal Schacht
    erschienen bei ABACUSSPIELE, Dreieich
    für 2 bis 5 Spieler
     
    Wie ein Chamäleon, darf man bei Coloretto seine Lieblingsfarbe öfters einmal wechseln. Doch wer zu viele Farben sammelt, kommt nicht wirklich weiter und kassiert womöglich sogar Minuspunkte.
    Die Spieler füllen gemeinsam eine Auslage in der Tischmitte mit Karten vom Stapel auf. Kommt ein Spieler an die Reihe, hat er die Wahl, ob er die Auslage weiter auffüllen möchte oder ob er lieber Karten aus der Auslage nimmt und aussteigt. Dabei versuchen die Spieler sich auf einige Farben zu spezialisieren, denn nach dem „Coloretto-Prinzip“, gibt es um so mehr Punkte, je mehr Karten man von einer Farbe hat. Doch Vorsicht! Auch die Minuspunkte für unerwünschte Farben werden auf die gleiche Art vergeben. Und dass man die bekommt, dafür sorgen schon die geschickten „Vorlagen“ der Mitspieler!
    Verlagstext
     
    Fairplay-Preis 2003: "Bestes Kartenspiel des Jahres"
     
    Wie so oft bei Kartenspielen: sehr gute Idee auf das wesentliche reduziert = sehr hoher Spielspaß. Coloretto ist schnell erklärt, bietet jedoch trotzdem taktischen Tiefgang. Kommt immer wieder gerne auf den Tisch!
     
    Der Große Dalmuti
    Der Große Dalmuti
     
    von Richard Garfield
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 4 bis 8 Spieler
     
    Tja, das Leben ist ungerecht. Der Große Dalmuti genießt alle Privilegien: Er sitzt auf dem bequemsten Stuhl, er bekommt die besten Karten, er darf als Erster ausspielen; alle Zeichen stehen für ihn auf Sieg. Und der große Diener? Genau das Gegenteil natürlich! Er muss mit dem miesesten Blatt Vorlieb nehmen, die Karten mischen, austeilen, die Getränke nachfüllen. Ein wahrlich hartes Brot, so ein Dasein als Untertan - und ein beschwerlicher Weg nach ganz oben. Aber nichts ist unmöglich.
    Verlagstext
     
    Das Spielprinzip haben wir schon als Kinder mit Skat-Karten im Schwimmbad gespielt (da hieß es dann "König und Diener" oder etwas prägnanter "Arschloch"). Aber nicht nur, weil letzterer Titel nicht so gut in fremden Spielerunden ankommt, finde ich diese Variante wesentlich schöner. Hier gibt es einerseits eine andere Kartenhäufigkeit (viele niedrige und wneige hohe Karten) und andererseits bringt der Joker noch mehr Leben ins Spiel. So kommt es schon häufiger vor, dass man sich von unten nach oben arbeiten kann.
     
    Die Siedler von Catan - Das Kartenspiel
    Die Siedler von Catan - Das Kartenspiel
     
    von Klaus Teuber
    erschienen im Kosmos Verlag, Stuttgart
    für 2 Spieler
     
    Als Spiel mit Karten bietet die Besiedelung Catans eine ganz neue Herausforderung. Zwar geht es auch hier in der Anfangsphase darum, Straßen, Siedlungen und Städte zu bauen, aber das ist noch lange nicht alles. Die catanischen Siedlungen und Städte lassen sich nämlich ausbauen und bereichern und führen so zu einem komplexen Leben innerhalb der besiedelten Fürstentümer. Getreidemühlen, Wollmanufakturen, Ziegeleien etc. führen zu einer Vermehrung der Erträge und Einnahmen. Ritter schützen die Fürstentümer der Spieler und messen sich in Turnieren mit den Rittern des gegnerischen Fürstentums. Außerdem können Flotten gebaut werden, die den Handel ankurbeln. Handel und Kultur wachsen aber vor allem in den Städten. Kirchen, Bibliotheken, Universitäten und vieles mehr sorgen für die Bildung und den Fortschritt der Bürger ebenso wie Marktplätze und Handelshäuser den wirtschaftlichen Aufschwung vorantreiben. Mit den kulturellen und wirtschaftlichen Errungenschaften kann man hervorragend den Spieler des gegnerischen Fürstentums ärgern, indem man ihm z. B. ein paar Rohstoffe abzwackt. Allerdings muss man sich vor der Rache des Gegenübers hüten, der einem Spione, Kräuterhexen oder sogar schwarze Ritter auf den Hals hetzen kann...
    Verlagstext
     
    Deutscher Spielepreis 1997, Platz: 2!
     
    Im Gegensatz zum "großen" Siedler-Spiel mag ich diese Version für zwei Spieler sehr gerne. Es ist komplex und daher sehr abwechslungsreich - und man ist nicht zu sehr vom Glück abhängig (im Gegensatz zum Brettspiel, was mir für ein Taktikspiel zu viele Glückselemente hat). Sehr nett sind übrigens auch die vielen zusätzlichen Themensets.
     
    Dominion
    Dominion
     
    von Donald Vaccarino
    erschienen im Hans im Glück Verlag, München
    für 2 bis 4 Spieler
     
    Du bist ein Monarch, genau wie deine Eltern zuvor – Regent eines netten kleinen Königreiches mit Flüssen und immergrünen Ländereien. Doch anders als deine Vorfahren hast du Hoffnungen und Visionen. Du willst mehr! Mehr Flüsse, mehr immergrüne Ländereien. Du willst ein Imperium, dein Dominion! In allen Himmelsrichtungen liegen kleine Herzogtümer und Lehen, deren Herrscher nur darauf warten, dass du sie unter deinem Banner vereinst.
    Aber warte! Es liegt etwas in der Luft ... da sind noch andere Monarchen, die genau jetzt genau die gleiche Idee haben. Du musst dich beeilen und dich gegen deine Konkurrenten verteidigen. Dafür wirst du ein Gefolge und Gebäude benötigen, deine Burg absichern und deine Schatzkammer füllen müssen. Deine Eltern werden zwar nicht wirklich stolz auf dich sein, aber wen interessiert's ...
    Verlagstext
     
    Spiel des Jahres 2009 und Deutscher Spielepreis 2009, Platz: 1!!!
     
    Dominion fegte über die Brettspielwelt wie ein Orkan - und dabei ist es noch nicht einmal ein Brettspiel. Anleihen vom Tabletop-Mechanismus gepaart mit wenigen aber effektiven Innovationen ergeben ein spannendes Spiel mit sehr vielen Variationsmöglichkeiten. Die Interaktion ist dabei zwar nicht immer das spieltragende Element, aber gerade das empfinden manche Mitspieler als sehr angenehm. Für mich ist es daher eher ein Spiel für zwei Spieler - dann aber auch ein absolutes Top-Spiel!
     
    Guillotine
    Guillotine
     
    von Paul Peterson
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 2 bis 5 Spieler
     
    Dieses Kartenspiel ist ein schwarz-humoriger Blick auf die Französische Revolution. Zwölf Adlige sind vor einer Guillotine aufgereiht. In jeder Spielrunde trifft das Fallbeil den vordersten Adligen. Nur wer die edelsten Häupter einsammelt, ist den anderen Spielern einen Kopf voraus und wird dieses Spiel aufrecht und siegreich beenden.
    Verlagstext
     
    Wie auch bei Sitting Ducks darf man bei diesem schwarzhumorigen Spiel keine taktischen Tiefen erwarten. Hier geht es einfach darum die Mitspieler ein wenig zu ärgern und sich an der witzigen Grafik und den Kartentexten zu erfreuen. Sollte man nicht zu oft spielen, aber immer mal wieder!
     
    Janus
    Janus
     
    von Lothar Hannappel
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 3 bis 6 Spieler
     
    Alles hat seine zwei Seiten. Bei Janus sind Vorder- und Rückseite die Spielkarten gleichermaßen wichtig. Beide Seiten sollten Sie im Auge behalten. Das ist aber gar nicht so einfach, da die Spieler sich ständig gegenseitig Karten aus der Hand ziehen.
    Verlagstext
     
    Irgendwie ist es merkwürdig, wenn die Mitspieler die ganze Zeit auf die Karten starren, die ich selbst in der Hand halte. Das liegt wohl daran, dass die Karten auf beiden Seiten Symbole tragen, von denen man drei gleiche sammeln muss. So wechseln die Karten munter die Besitzer und man weiß nicht mehr, wo vorne und hinten ist. Das führt nicht nur zu Verwirrungen, sondern auch zu fiesen Kommentaren - und viel Gelächter!
     
    Kreuz & Quer
    Kreuz & Quer
     
    von Hartmut Witt und Frank Schaubrenner
    erschienen im Kosmos Verlag, Stuttgart
    für 2 bis 4 Spieler
     
    Über Stock, Stein, Wiese, Sand und andere Stolpersteine mehr führt der Weg, der schnellstmöglich zu durchlaufen ist. Um ein Feld zu betreten, muss allerdings eine Karte der entsprechenden Bodenart ausgespielt werden. Beim Kartensammeln heißt es daher aufgepasst, denn wer am schnellsten zugreift erhält die Karte. So gilt es also, sich den Weg genau einzuprägen und die Karten in der Reihenfolge zu sammeln, in der sie später wieder abgelegt werden müssen. Wer dabei schneller und geschickter ist als die Mitspieler kommt als Erster ins Ziel.
    Verlagstext
     
    Der Untertitel von Kreuz & Quer heißt nicht umsonst "Grabschen - Sammeln - Rennen". Denn genau das umschreibt, was gemacht werden muss. Ein kleines feines Hektikspiel, bei dem alle gleichzeitig spielen und bei dem keiner lange Fingernägel haben sollte.
     
    Ligretto
    Ligretto
     
    unbekannter Autor
    erschienen bei Schmidt Spiel + Freizeit GmbH, Berlin
    für 3 bis 12 Spieler
     
    Drei Sachen muss man zum Ligrettospielen mitbringen: 1. Geschwindigkeit, 2. Kombinationsgabe und 3. Reaktionsvermögen. Mit diesen drei Dingen ausgestattet, gehen alle Spieler gleichzeitig ins Spiel und versuchen möglichst viele Karten gleicher Farbe in der Reihenfolge von 1 bis 10 in der Mitte abzulegen. Ligretto ist ein rasantes, kurzweiliges Kartenspiel für jeden, der Spaß an der Aufregung hat.
    Verlagstext
     
    Ligretto ist ein absoluter Wachmacher! Hier gibt es kein Taktieren und großes Überlegen - Schnelligkeit ist gefragt. Dadurch, dass alle gleichzeitig spielen, gibt es keine Pausen und jeder muss von Anfang an aufpassen, damit nicht jemand schneller als man selbst ist. Kleiner Tipp: Es sollten keine unnötigen Gegenstände in der Nähe der Spielenden sein, denn diese befinden sich nach kurzer Zeit sicherlich nicht mehr dort, wo sie anfangs lagen. Und wer bei dem Spiel nicht ins Fluchen über seine Gegenspieler und ins Schwitzen gerät, der macht meiner Meinung nach was falsch!
     
    Limits
    Limits
     
    von Uwe Rosenberg
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 2 bis 6 Spieler
     
    Die rote Karte noch auf den Ablagestapel legen oder nicht, das ist hier die Frage. Laut Limitkarte wäre der Grenzwert für rote Karten zwar überschritten, doch wenn das kein Mitspieler merkt...! Nur wer mit Risiko und Glück Mitspieler verdächtigt, kann zu Punkten kommen und dieses spannende Kartenspiel gewinnen
    Verlagstext
     
    Limits ist ein kleines Bluff-Spiel, bei dem Menschen mit gutem Kurzzeitgedächtnis große Vorteile haben. Aber eigentlich macht es viel mehr Spaß, wenn man dieses nicht hat und einfach drauf los spielt. Nettes Spiel für zwischendurch oder als Wachmacher für einen längeren Abend.
     
    Mamma Mia!
    Mamma Mia!
     
    von Uwe Rosenberg
    erschienen bei ABACUSSPIELE, Dreieich
    für 2 bis 5 Spieler
     
    Hier eine Pizza Salami, dort eine Bombastica - He! Wo bleibt der Käse? Als Pizza-Bäcker legen die Spieler Beilagen auf den Pizzatisch. Ab und zu komt in hohem Bogen eine Bestellung dazu - passt schon!...oder nicht?
    Mamma Mia ist ein einfaches aber ungewöhnliches Kartenspiel, das Appetit auf mehr macht!
    Verlagstext
     
    Aufgenommen in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1999!
     
    Wer ist nicht gerne leckere Pizza - auch wenn die Geschmäcker verschieden sind. Doch will man dann nicht auch alle bestellten Beilagen vollständig auf seiner Pizza sehen? Damit jede Bestellung auch ausgeliefert werden kann, brauchen die Spieler ein gutes Gedächtnis und die nötige Portion Glück. Allerdings wird das Spiel erst dann richtig lustig, wenn man den Überblick verloren hat (kann recht schnell gehen) und man dann wahllos Bestellungen abwirft. Am meisten Spaß macht aber die spätere Auswertung, weil man dann erst sieht, was doch alles geklappt hätte...
     
    Manimals
    Manimals
     
    von Bernhard Naegele
    erschienen bei Adlung-Spiele, Remseck a.N.
    für 2 bis 6 Spieler
     
    Wer kennt sich am besten im Tierreich aus?
    Im Zoo stehen Sarah und Dinah völlig verblüfft vor den Seehunden: Da liegt doch einer und hat Federn auf dem Rücken!? "Hat denn ein Seehund Federn wie ein Vogel oder ein Fell wie ein Hund?" Plötzlich klatscht jemand in die Hände und die Enten, die hinter dem Seehund verborgen waren, fliegen schnatternd davon. Welche Tiere haben noch ein Fell?
    Verlagstext
     
    Manimals ist ein sehr schönes kleines Lernspiel rund um die Eigenschaften von Tieren. Hätte ich schon damals dieses Spiel gehabt (oder besser im Sachkundeunterricht aufgepasst), dann wäre ich beim Thema Fauna bestimmt nicht so eine Wissens-Null...
     
    Ohne Furcht und Adel
    Ohne Furcht und Adel
     
    von Bruno Faidutti
    erschienen im Hans im Glück Verlag, München
    für 2 bis 7 Spieler
     
    Der Nebel legt sich über die vom Morgentau bedeckten Felder, die Sonne zeigt bereits am Horizont ihr Antlitz und erhellt die fruchtbaren Ebenen. Durch die Nebelschwaden kann man sie sehen, die tapferen Recken die sich aufmachen, das Land zu befrieden und es in voller Schönheit erblühen zu lassen. Keiner ahnt die wahren Gründe und Intrigen, die hinter all dem stehen. Wie Marionetten werden die Edelleute des Landes dazu missbraucht, den Interessen der zwielichtigen Helden zu dienen...
    Ohne Furcht, aber mit viel Adel stürzen sich 8 suspekte Gestalten in den Wettstreit um die wertvollen Bauwerke. Eine ordentliche Portion Gerissenheit ist gefragt, denn in jeder Runde schlüpfen die Spieler in neue Rollen. Ein hinterhältiges Pokerface ist auch nicht von Nachteil, will man als goldgieriger Dieb oder als scheinheiliger Prediger möglichst gut in die eigene Tasche wirtschaften, um mit den wertvollsten Bauwerken das meiste Geld zu scheffeln.
    Verlagstext
     
    Nominiert für das Spiel des Jahres 2000!
     
    Die Spielidee ist genial: in jeder Spielrunde schlüpft man als Spieler in eine bestimmte Charakterrolle und kann dann deren Vorteile für seine Strategie ausnutzen. Hören sich die Regeln beim erstmaligen Erklären noch recht kompliziert an, hat man diese doch recht schnell verinnerlicht und kann sich dem Reiz dieses Spiels nicht mehr entziehen...
    Mein absolutes Lieblingskartenspiel!!! Komplex aber nicht zu schwierig und durch die Charaktereigenschaften baut keiner nur alleine vor sich hin. Dazu kommt noch die tolle Grafik. Klasse!
     
    Poison
    Poison
     
    von Reiner Knizia
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 3 bis 6 Spieler
     
    In der Zauberküche brodeln drei Kessel mit Zaubertränken. Wirf reihum Zaubertrank-Karten in einen Kessel deiner Wahl, ohne das der Kessel zum Überlaufen gebracht wird. Wenn doch, muss der Kessel geleert werden und es gibt Minuspunkte. Tja, dann gibt es noch Karten, die Gift ins Spiel bringen. Nur wer schlau seine Karten ausspielt, kann vom Zauberlehrling zum Gesellen werden.
    Verlagstext
     
    Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres 2009!
     
    Poison bietet einen schnellen Einstieg und einen einfachen Spielablauf, ohne den Spielern große planerische Aktivitäten wie bei anderen Bedienspielen abzuverlangen. Der Skat-Profi wird es zwar als belanglos hinstellen, aber es gibt eben auch andere Spielertypen.
     
    San Juan
    San Juan
     
    von Andreas Seyfarth
    erschienen bei alea, Ravensburg
    für 2 bis 4 Spieler
     
    Puerto Rico, das als eines der besten Strategiespiele aller Zeiten gilt, hat einen "kleinen Bruder" bekommen: San Juan. Nicht mehr die gesamte Insel, sondern nur noch deren Hauptstadt steht im Mittelpunkt dieses Spiels. Wer errichtet hier die bedeutendsten Gebäude? Ob Palast oder Armenhaus, ob Silberschmelze oder Goldgrube, jedes Gebäude bringt besondere Vorteile. Wer ist der cleverste Baumeister? Wer gewinnt?
    Verlagstext
     
    Spiel der Spiele 2004!
     
    Eigentlich ist der Einleitung des Verlagtextes nicht mehr viel hinzuzufügen. Puerto Rico ist wirklich eines der besten Strategiespiele aller Zeiten - und der "kleinen Bruder" ist nicht wirklich schlechter. San Juan ist etwas weniger komplex lässt sich dafür aber leichter spielen und ist somit auch familientauglich und sehr gut zu zweit spielbar.
     
    Sitting Ducks
    Sitting Ducks
     
    von Keith Meyers
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 3 bis 6 Spieler
     
    In diesen Gewässern ist keine Ente sicher. Ziel des Spiels ist es, seine Enten so zu manövrieren, dass man mit ihnen nicht in die Schusslinie kommt. Man selbst versucht, den Enten der Mitspieler das Leben besonders schwer zu machen. Der Spieler, dessen Enten am Schluss noch auf dem Wasser schwimmen, gewinnt.
    Verlagstext
     
    Witzige Grafik, unkompliziert, sofortiger Einstieg möglich, schnell gespielt und sehr amüsant. Sitting Ducks ist ein reines Fun-Spiel, das nicht mit Miesepetern und Enten-Liebhabern gespielt werden sollte. Es ist völlig unstrategisch und die Einflussname tendiert gegen Null - aber was soll's, denn es macht einfach Spaß!
     
    Set!
    Set!
     
    erschienen bei Ravensburger, Ravensburg
    für 2 bis 8 Spieler
     
    Set! Die ultimative Herausforderung mit 81 Karten, die alle verschieden sind.
    Wer holt sich die meisten Sets - 3 Karten mit der richtigen Menge, Farbe, Form und Füllung? Sie finden es schwierig, mit drei Menschen einen Termin zu vereinbaren? Dann spielen Sie mal Set! Hier müssen Sie aus 81 Karten je drei unter einen Hut bekommen und Sie haben nicht mal ein Telefon. Wer weiß, vielleicht eine neue Lebensaufgabe...
    Verlagstext
     
    Set! kann einem schon ganz schön Kopfschmerzen bereiten - vor allem dann, wenn man doch ganz genau weiß, dass da irgendwo ein Set liegt, man dieses aber einfach nicht erkennt...
    Auch mit älteren Kindern und Nicht-Spielern empfehlenswert.
     
    Speed
    Speed
     
    von Reinhard Staupe
    erschienen bei Adlung-Spiele, Remseck a.N.
    für 2 Spieler
     
    Das schnellste Kartenspiel der Welt Zwei Spieler versuchen, so schnell wie möglich und wild durcheinander alle ihre Karten loszuwerden. Einzige Regel hierbei: Beim Legen der Karten muss immer mindestens ein Merkmal übereinstimmen. Hiervon gibt es drei, auf die man sich gleichzeitig konzentrieren muss, und das ist gar nicht so einfach. Wer ist der Schnellste?
    Verlagstext
     
    Statt kurz was über das Spiel zu schreiben, müsste ich eigentlich herausfordernd fragen, wer es eigentlich schaffen soll, mich darin zu schlagen? Ich liebe dieses kleine schnelle Spiel, bei dem hohe Konzentration und schnelle Reagieren angesagt ist!
     
    Uno
    Uno
     
    von Merle Robbins
    erschienen bei Mattel, Dreieich
    für 2 bis 10 Spieler
     
    Bei UNO®, dem beliebtesten Familienkartenspiel der Welt, darf jeder ungestraft seine Gegner austricksen! "Zieh4", "Aussetzen" und "Retour" sorgen mittlerweile seit mehr als 30 Jahren immer wieder für aufregende und überraschende Wendungen im Spielverlauf. UNO bietet spannende Unterhaltung der Extraklasse und ist unter den Kartenspielen ein wahrer Klassiker!
    Verlagstext
     
    Viel kann man dem Verlagstext nicht hinzufügen. Uno ist wahrlich ein Klassiker - und ich habe schon manche Nacht mit Uno-Spielen verbracht. Wobei wir meistens gleich zwei Kartensätze benutzen (dann gibt es mehr "Zieh4"-Karten) und natürlich mit verlängern der "Karten ziehen"-Kette, mit Strafkarten für zu langes Nachdenken und gedankenverlorenes Nicht-Werfen sowie mit "Blitzen" (Karten außerhalb der Reihe dazwischen werfen, wenn man die doppelte Karte besitzt) spielen - was zur Folge hat, dass man manchmal gar nicht mehr alle seine Karten in der Hand halten kann...
     
    Wizard
    Wizard
     
    von M. Merlin
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 3 bis 6 Spieler
     
    Als es noch die berühmte Magierakademie in Stonehenge gab, mussten Zauberlehrlinge zur Übung ihrer magischen Fähigkeiten dieses Spiel lernen. Im Laufe der Jahrtausende wurde daraus ein unterhaltsames Kartenspiel, bei dem jeder Spieler vorher die Anzahl seiner Stiche voraussagen muss, die er später gewinnen will. Gar nicht so einfach, oder haben Sie das magische dritte Auge, das in die Zukunft blicken kann?
    Verlagstext
     
    Mittlerweile ist Wizard schon ein Klassiker unter den Stichspielen. Ich halte die Grafik zwar nicht für gelungen, aber das Spiel gleicht dieses Manko um Längen wieder aus! Selbst Nichtspieler können sich dem Spiel selten widersetzen - wenn sie sich mit der Grafik abfinden können.
     
    Ziegen kriegen
    Ziegen kriegen
     
    von Günter Burkhardt
    erschienen bei AMIGO Spiel + Freizeit GmbH, Dietzenbach
    für 3 bis 6 Spieler
     
    In diesem ziegenstarken Stichspiel möchtest Du möglichst viele Ziegen kriegen. Doch plötzlich ist das Ziegen-Limit klar und Du willst gar keine mehr haben! Aber kein Grund zu meckern. Jetzt heißt es nämlich: den lieben Mitspielern die fiesen Viecher zuschanzen. Denn nur wer am Ende unterm Limit bleibt, kann gewinnen.
    Verlagstext
     
    Wieder ein typisches Amigo-Kartenspiel: schnell verstanden, kurzweilig und macht wirklich Spaß. Dass dabei das Stich-Spiel nicht neu erfunden wird, sollte jedem klar sein.
     

    Milan-Spiele Spieleversand