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Freaky von Leo Colovini – erschienen bei Amigo

Freaky - Cover
Foto: Ami­go

The­ma... gibt es keines.

Gra­fik... ist von Oli­ver Freu­den­reich, der es meist schafft, aus wenig (The­ma) viel (Aus­strah­lung) zu machen. In die­sem Spiel über­zeu­gen mich die "frea­ki­gen" Zif­fern auf den Kar­ten aber nicht. Da gefällt mir die Gestal­tung des Covers wesent­lich bes­ser. Stö­rend ist die Gra­fik auf den Kar­ten aber auch nicht, sie spricht mich ledig­lich nicht an.

Mate­ri­al... ist nun ein­mal ein Kar­ten­spiel und sonst nichts.

Ablauf... wird dem eige­nen Anspruch eines Absa­ckers gerecht: schnell und ein­fach. Die Spie­ler legen Kar­ten an offe­nen Kar­ten­rei­hen an. Dabei muss eine Eigen­schaft (von deren drei: Hin­ter­grund­far­be, Kreis­far­be und Zahl) der aus­ge­spiel­ten Kar­te mit der letz­ten Kar­te der Rei­he über­ein­stim­men. Gelingt es dem Spie­ler, dass in einer Rei­he vier Kar­ten mit einer gemein­sa­men Eigen­schaft aus­lie­gen, dann darf der Spie­ler die­se Kar­ten­rei­he kas­sie­ren – und das will er auch, denn am Ende des Spiels gewinnt der Spie­ler, der die meis­ten Kar­ten ein­kas­siert hat. Damit man zumin­dest noch ein wenig die Wahl hat, darf der Spie­ler ent­schei­den, wie vie­le sei­ner drei Hand­kar­ten er aus­spie­len will (wobei eine Kar­te gespielt wer­den muss).

Freaky - Spielsituation
Foto: Ami­go

Die Chan­ce auf einen Zweit­ein­druck... ist mäßig. Mei­ne Eng­lisch­kennt­nis­se sind bekannt­lich nicht die bes­ten, aber unter "fre­aky" habe ich etwas abge­fah­re­ne­res als rei­nes Kar­ten able­gen erwar­tet. Das Spiel düm­pelt etwas vor sich hin. Denn ent­we­der gelingt es mir, eine Rei­he zu neh­men (die ich dann noch ver­su­che so lan­ge wie mög­lich zu machen) oder aber ich spie­le tun­lichst nur eine Kar­te, um eine Vor­la­ge für mei­ne Mit­spie­ler zu ver­hin­dern. Das Prin­zip der Rei­hen­ver­län­ge­rung durch Über­ein­stim­mung einer von meh­re­ren Eigen­schaf­ten kennt man bspw. von SPEED oder FUSION. Doch bei die­sen herrscht Span­nung und Action durch das gleich­zei­ti­ge Spie­len. Mit FREAKY liegt ein sehr ruhi­ges Able­ge­spiel vor, dass nur sel­ten ein­mal die Emo­tio­nen hoch kochen lässt. Kann man als Absa­cker spie­len, muss man aber nicht.

 

Wich­ti­ger Hin­weis: Dies ist ein Erst­ein­druck nach einer gespiel­ten Par­tie! Sehr sub­jek­tiv und durch­aus auch abhän­gig von Tages­lau­ne, Mit­spie­lern und sons­ti­gen Ein­flüs­sen. Bei grund­sätz­li­chem Inter­es­se emp­feh­le das Lesen "rich­ti­ger" Rezen­sio­nen oder noch bes­ser: ausprobieren!

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