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kritisch gespielt: Dorfromantik – Das Brettspiel

Dorfromantik – Das Brettspiel von Michael Palm und Lukas Zach – erschienen bei Pegasus Spiele

Dorfromantik - Das Brettspiel - Box
Bild: Pega­sus Spiele

Wie ich schon selbst erfah­ren muss­te, wird "roman­tisch" durch­aus unter­schied­lich defi­niert. So wird bspw. ein gemein­sa­mes Anle­gen von sechs­ecki­gen Land­schafts­plätt­chen nicht von allen Men­schen als roman­tisch ange­haucht wahr­ge­nom­men. Aber wahr­schein­lich ist der Begriff "Dorf­ro­man­tik" auch eher als Bezug zu der Sehn­sucht nach dem ruhi­gen Land­le­ben zu sehen – was mit der Rea­li­tät bestimmt sehr wenig zu tun hat.

The­ma... das digi­ta­le Spiel DORFROMANTIK als Vor­la­ge lässt Flüs­se plät­schern, Blät­ter in Wäl­dern fal­len und Schorn­stei­ne in klei­nen Wei­lern rau­chen. Durch nahe­zu unend­li­ches Anle­gen von Hex-Plätt­chen wird eine rie­si­ge Land­schaft erstellt. Dabei fühlt sich das Spiel schon am Bild­schirm ziem­lich wie ein Brett­spiel an. So ist es wenig ver­wun­der­lich, dass genau die­ses nun eben­falls vorliegt.

Illus­tra­tio­nen... sind von Paul Rie­be und ori­en­tie­ren sich natür­lich an der digi­ta­len Vor­la­ge. Aller­dings wur­de die Per­spek­ti­ve ange­passt und die ein­zel­nen Land­schafts­plätt­chen sind nun etwas funk­tio­na­ler gestal­tet. Bei­spiels­wei­se wer­den nicht ein­zel­ne Bäu­me gezeigt, son­dern die­se nur ange­deu­tet, womit bes­ser ein Flä­chen­ef­fekt ent­steht, der für die Über­sicht­lich­keit wich­tig ist. Damit die ste­tig wach­sen­de Land­schaft nicht zu abs­trakt wirkt, sind aber auch vie­le klei­ne Details zu sehen.

Dorfromantik - noch Platz
da ist noch Platz frei ... und es gibt Boxen!

Aus­stat­tung... weckt gleich beim Öff­nen der Box Neu­gier­de. Denn das Insert lässt noch erstaun­lich viel Platz, wel­cher sich aller­dings durch fünf zusätz­li­che Schach­teln erklä­ren lässt. Die­se dür­fen wir jedoch am Anfang noch nicht öff­nen, was selbst­re­dend Span­nung erzeugt. So geben wir uns aber erst ein­mal mit dem Basis­ma­te­ri­al zufrie­den und unter­tei­len die uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den sechs­ecki­gen Plätt­chen in Land­schafts- und Auf­trags­plätt­chen, für die wie­der­um noch klei­ne Auf­trags­mar­ker not­wen­dig wer­den. Denn immer wenn im Ver­lauf der Par­tie ein Auf­trags­plätt­chen auf­ge­deckt wird, legt man dort einen farb­lich pas­sen­den, zufäl­lig gezo­ge­nen Auf­trags­mar­ker drauf. Zusätz­lich wer­den und noch ein Wer­tungs­block und ein Kam­pa­gnen­block an die Hand gegeben.

Ablauf... für den Start wer­den drei Auf­trags­plätt­chen aus­ge­legt und mit Mar­kern ver­se­hen. Dann wird reih­um ein Land­schafts­plätt­chen gezo­gen und an die bestehen­de Aus­la­ge ange­legt. Dabei sind die Bau­re­geln recht ein­fach, weil wir nur bei den Eisen­bahn­glei­sen und Flüs­sen auf eine direk­te Fort­set­zung ach­ten müs­sen. Ansons­ten kann bspw. eine Acker­flä­che direkt an eine Stadt angrenzen.

Die Auf­trags­mar­ker legen fest, von wel­cher Land­schaft wir die genaue Zahl an Plätt­chen mit­ein­an­der ver­bun­den haben müs­sen. Haben wir die­se Auf­ga­be erfüllt, zie­hen wir ein neu­es Auf­trags­plätt­chen nach, so dass immer drei Auf­trä­ge offen aus­lie­gen. Sind alle Land­schafts­plätt­chen ange­legt, endet die Par­tie und wir zäh­len nun die erziel­ten Punk­te – für alle zusam­men. Denn DORFROMANTIK ist ein koope­ra­ti­ves Spiel. Die Punk­te berech­nen sich aus der Plätt­chen­an­zahl des längs­ten Flus­ses und der längs­ten Bahn­stre­cke, sowie aus den erfüll­ten Auf­ga­ben und für bestimm­te Land­schaf­ten, wenn die­se Gebie­te voll­stän­dig abge­schlos­sen sind. Im spä­te­ren Spiel­ver­lauf kom­men dann noch ande­re Wer­tungs­mög­lich­kei­ten dazu.

Dorfromantik - Schachteln
Der Inhalt will ent­deckt werden!

Dafür müs­sen dann aber die ein­zel­nen Schach­teln geöff­net wer­den. Wann wir das dür­fen, zeigt das Kam­pa­gnen­spiel­blatt. Denn je nach dem, wel­che Punkt­zahl wir erreicht haben, kreu­zen wir Fel­der auf unter­schied­li­chen Pfa­den an. Haben wir dadurch Zwi­schen­zie­le erreicht, bekom­men wir zusätz­li­ches Spiel­ma­te­ri­al zur Ver­fü­gung gestellt.

Das gefällt mir nicht so gut: Wie sang mal Das Bo so pas­send: Platz, Platz, wir brau­chen Platz! Ach nee, der Bass wur­de benö­tigt. 😉 Egal, bei DORFROMANTIK wird schon mal Platz gebraucht, wenn sich eine Par­tie anders ent­wi­ckelt als vor­her erwar­tet. Ganz so schlimm wie die digi­ta­le Vor­la­ge brei­tet sich DORFROMANTIK als Brett­spiel zwar nicht aus, aber wir kamen schon ein paar mal in die Ver­le­gen­heit, alle Plätt­chen von einem gefähr­li­chen Tisch-Abgrund weg­schie­ben oder aber über geschick­te Anbau­ten die Spiel­flä­che erwei­tern zu müs­sen. Mal so neben­bei auf dem Couch­tisch wird sich DORFROMANTIK nicht spie­len lassen.

Dorfromantik - Vorbereitung
alles noch schön überschaubar

Mit den vie­len Plätt­chen ein­her geht teil­wei­se auch der Über­blick ver­lo­ren. Vor allem dann, wenn man vie­les vom zusätz­li­chen Mate­ri­al frei gespielt hat. Irgend­wann weiß ich nicht mehr, was wir uns noch an den gan­zen offe­nen Flan­ken vor­ge­nom­men haben. Aber die­se laten­te Über­for­de­rung hat auch ihre guten Sei­ten. Denn dadurch wird recht erfolg­reich das Phä­no­men des Alpha­spie­lers ver­mie­den. Ich ten­die­re lei­der auch ein klein wenig dazu, ande­ren den bes­ten Weg vor­ge­ben zu wol­len. Aber bei DORFROMANTIK gibt es doch meist meh­re­re Alter­na­ti­ven und so suchen wir meist gemein­schaft­lich die bes­ten Anle­ge­mög­lich­kei­ten. Trotz­dem birgt aber immer ein wenig die Gefahr, dass wir uns verzetteln. 

Das Zusatz­ma­te­ri­al und deren Beson­der­hei­ten wird ledig­lich über jeweils eine Kar­te erklärt. Dabei bin ich nicht ganz glück­lich mit der ein oder ande­ren For­mu­lie­rung. Manch­mal wären etwas mehr Wor­te oder eins-zwei Bei­spie­le jeden­falls hilf­reich. Da die zusätz­li­chen Ele­men­te recht schnell bekannt sind, hät­te man die­se viel­leicht auch noch mit einer wei­te­ren Sei­te in der Anlei­tung bespre­chen kön­nen. Ohne­hin darf man nicht die Erwar­tung haben, wäh­rend der gan­zen Kam­pa­gne über­rascht zu wer­den. Anders als bspw. bei vie­len Lega­cy Spie­len ist das zusätz­li­che Mate­ri­al sehr früh in Gän­ze bekannt. Die Fra­ge ist dann nur noch, wann man auf die­ses zugrei­fen kann. Das hat bei eini­gen Mit­spie­len­den durch­aus für leich­te Ent­täu­schun­gen gesorgt, weil die­se lie­ber 25 Umschlä­ge als ledig­lich 5 Schach­teln geöff­net hätten.

Dorfromantik - Auftragsplättchen
kei­ne Beson­der­hei­ten im ers­ten Spiel

Für die meis­ten Grup­pen ist das sicher­lich nicht von Belang. Aber wenn man in wech­seln­der Beset­zung zwei Kam­pa­gnen spielt bzw. neue Mit­spie­len­de an das Sys­tem her­an­füh­ren will, dann beginnt eine ner­vi­ge Suche, um alles wie­der rich­tig zu sor­tie­ren. Zwar ist genau ange­ge­ben, was in wel­cher Schach­tel zu fin­den ist, aber trotz­dem müs­sen dann die­se Plätt­chen erst ein­mal gesucht wer­den. Klei­ne Hin­wei­se auf den Plätt­chen, zu wel­cher Schach­tel die­se gehö­ren, wären eine ech­te Hil­fe gewesen.

Das gefällt mir gut: Auf den ers­ten Blick wirkt DORFROMANTIK sehr ver­traut: Plätt­chen zie­hen, Plätt­chen anle­gen, Punk­te machen. Bis dahin ist wenig Inno­va­ti­on zu erken­nen. Doch dann kommt die im Brett­spiel­be­reich übli­che Fra­ge, wann wir denn eine Par­tie gewon­nen oder ver­lo­ren haben. Und mit der Ant­wort tun sich man­che schwer. Denn es gibt kein Gewin­nen oder ver­lie­ren! Egal, wie man spielt, man erhält Punk­te und schrei­tet auf dem Kam­pa­gnen­plan vor­wärts. Waren wir erfolg­reich (bzw. das Auf­deck­glück mein­te es gut mit uns), sind wir dort schnel­ler unter­wegs. Hat­ten wir Pech oder waren unkon­zen­triert, dann dau­ert es eben län­ger. Durch das frei­ge­schal­te­te Zusatz­ma­te­ri­al wird man ten­den­zi­ell aber immer erfolg­rei­cher, was ein schö­nes Gefühl ist. Das schöns­te Gefühl ist aber: es gibt kei­ne Nie­der­la­gen! Da wir koope­ra­tiv spie­len, spie­len wir ohne­hin nicht gegen­ein­an­der. Aber wir spie­len auch nicht gegen das Spiel. Wir müs­sen kei­ne Punkt­zahl errei­chen oder eine Zeit­be­schrän­kung ein­hal­ten, wir spie­len um des Spie­lens wil­len! Das klingt banal, ist aber durch­aus etwas besonderes.

Ent­spre­chend herrscht auch eine sehr eige­ne Stim­mung am Tisch. Denn je nach den mit­spie­len­den Natu­rel­len wird ent­we­der trotz­dem um jeden Punkt gekämpft oder statt­des­sen ein­fach mal was aus­pro­biert. Jede Grup­pe wird da ihren eige­nen Weg fin­den. Dabei bie­tet die Kam­pa­gne genü­gend Ent­wick­lun­gen, um kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kom­men zu las­sen. Stets ist ein nächs­ter Erfolg in greif­ba­rer Nähe. Wir kön­nen uns dabei nach eige­nem Geschmack Zwi­schen­zie­le set­zen. Begüns­tigt die anfäng­li­che Aus­la­ge eher Ziel X, dann ist es in der nächs­ten Par­tie viel­leicht eher Ziel Y. Ist man am Ende der Kam­pa­gne ange­langt, kann man nun ver­su­chen, den High­score zu kna­cken. Oder aber man beginnt von Neu­em eine Kam­pa­gne, was durch­aus sei­nen Reiz hat. Dabei wird man mer­ken, das man durch­aus eini­ges gelernt hat. Denn mit der Zeit ent­wi­ckelt sich ein Wis­sen um die vor­han­de­nen Plätt­chen sowie ein Gefühl für bestimm­te Situa­tio­nen. Und immer wie­der gelangt man in den beson­de­ren Sog, schnell die nächs­ten Erfol­ge frei spie­len zu wollen!

Im Gegen­satz zur digi­ta­len Ver­si­on weiß ich dabei die Beschränkt­heit des Brett­spiels zu schät­zen. Spielt man DORFROMANTIK digi­tal, ist das eher ein unend­li­ches Spiel. Nach und nach schal­tet man sich neue Plätt­chen frei und die Land­schaft wächst und wächst und wächst. Passt man dabei nicht auf, ver­liert man nicht nur ein Raum­ge­fühl, son­dern eben auch ein Zeit­ge­fühl. Man kann sich in dem Spiel ver­lie­ren. Das Brett­spiel übt ande­re Rei­ze aus. Die Plätt­chen ver­meh­ren sich nicht wun­der­sam und nach etwa 30 bis 45 Minu­ten ist eine Par­tie vor­bei. In die­ser Zeit tref­fen wir vie­le klei­ne Ent­schei­dun­gen, erle­ben Ent­täu­schun­gen und glück­li­che Zufäl­le, haben dann aber ein Kapi­tel abge­schlos­sen – und wol­len meist sofort ein nächs­tes begin­nen. Ich fin­de es dabei sehr ange­nehm, dass die zusätz­li­chen Ele­men­te kaum das Spiel­ge­fühl ver­än­dern. Man­che Mit­spie­len­den hät­ten lie­ber eine vor­ge­ge­be­ne Ent­wick­lung wie bspw. bei MY CITY erlebt, denn dort wan­delt sich das Spiel von Kapi­tel zu Kapi­tel. Bei DORFROMANTIK wird das Erleb­nis dahin­ge­gen nur in klei­nen Nuan­cen ver­än­dert. Es wird Stück für Stück etwas umfang­rei­cher, weil immer neue klei­ne Ele­men­te hin­zu­kom­men. Man­che ver­mis­sen dabei eine sich regu­lie­ren­de Ent­wick­lung durch das Weg­neh­men von Ele­men­ten, aber mei­ner Mei­nung nach spie­gelt sich durch die­se Design­ent­schei­dung gut der Geist der Vor­la­ge ab. 

Zusätz­lich wird somit auch der Druck genom­men, immer in der glei­chen Beset­zung spie­len zu müs­sen. Bei uns gab es eine Kam­pa­gne, da haben die Kin­der mal mit­ge­spielt und dann mal wie­der aus­ge­setzt. Gera­de so, wie es zu deren Lau­ne gepasst hat. Wir muss­ten da aber kei­ne Rück­sicht dar­auf neh­men und konn­ten immer dann wei­ter­ma­chen, wenn wir dar­auf Lust hat­ten. Sind die Kin­der spä­ter wie­der dazu­ge­sto­ßen, haben wir bei Erschei­nen kurz die neu­en Ele­men­te erklärt und zu jeder Zeit waren sie voll dabei.

Dorfromantik - Aufträge
immer auf der Jagd nach erfüll­ten Aufträgen

Fazit: DORFROMANTIK ist nicht für alle Spiel-Typen geeig­net. Man­chen fehlt das kom­pe­ti­ti­ve Ele­ment – und sei es nur ein gemein­sa­mes Spie­len gegen das Spiel wie bspw. im grob ver­gleich­ba­ren NEBEL ÜBER CARCASSONNE. Aller­dings gibt es nicht zu weni­ge Men­schen da drau­ßen, die genau die­ses Gefühl des "Sie­gen müs­sens" an Brett­spie­len nicht mögen. DORFROMANTIK macht die­ser Grup­pe ein mehr als über­zeu­gen­des Ange­bot. Dabei steht das gemein­sa­me Erle­ben im Vor­der­grund, die zu erzie­len­den Punk­te sind nicht wich­tig. Die­se Ent­schleu­ni­gung gelingt per­fekt, wes­we­gen DORFROMANTIK für mich ein ech­tes High­light ist!

TitelDorf­ro­man­tik
AutorenMicha­el Palm und Lukas Zach
Illus­tra­tio­nenPaul Rie­be
Dau­er30 bis 60 Minuten 
Per­so­nen­an­zahl1 bis 6 Personen
Ziel­grup­pefried­lie­ben­de Familienspielrunden
Ver­lagPega­sus Spiele
Jahr2022

16 Kommentare

  • Ich fin­de das Spiel echt mega klas­se. Aber ich bin mir gera­de nicht sicher ob ich die Regeln mit dem Zusatz­ma­te­ri­al rich­tig spiele.
    Gera­de bei Wald­hüt­te, Ern­te­fest.. etc kam jetzt die Fra­ge auf, ob die Auf­trä­ge dop­pelt gewer­tet wer­den sobald das Kärt­chen im gesam­ten gro­ßen Gebiet liegt, oder nur in dem Wald oder Getrei­de Gebiet wo es ange­legt wurde.
    In der Spiel­re­gel heißt es: Ein Gebiet besteht aus Plätt­chen glei­cher Art die anein­an­der Gren­zen. Also dürf­te dann ja nicht das gro­ße Gebiet gemeint sein. Aber dann kom­me ich doch nie auf die­se Punk­te??? Könnt ihr mir helfen?

    • Ja, die Regeln des Zusatz­ma­te­ri­als sind manch­mal etwas zu wenig aus­führ­lich erklärt – die meis­ten Pro­ble­me macht meis­tens die Wol­ke! Aus die­sem Grund hat Pega­sus dar­auf reagiert und ein klei­nes Bei­blatt ent­wi­ckelt. Lei­der nennt sich das nicht FAQ, so dass man kaum auf die Idee kommt, sich das mal näher anzu­se­hen. Aber viel­leicht kommt das in zukünf­ti­ge Auf­la­gen auch in die Box. Hier ist jeden­falls schon mal der Link dazu: https://pegasusshop.de/media/pdf/16/9a/a0/4250231731877_Beiblaetter_web.pdf

      Zur Fra­ge kon­kret: Dies Art Plätt­chen (Wald­hüt­te, Ern­te­fest...) gilt nur, wenn das zuerst liegt und dann deren Land­schaft mit­hil­fe der Auf­trags­plätt­chen erwei­tert wird. Das ist also eine Art Wet­te. Manch­mal hat man Glück, dass die­se Plätt­chen früh ins Spiel kom­men. Manch­mal spe­ku­liert man aber auch dar­auf, dass die­se noch kom­men. Und die müs­sen auch nicht das größ­te Gebiet bil­den oder Fah­nen besit­zen, damit sie wirk­sam werden.

      • Dan­ke für den Link. Jetzt habe ich end­lich Die Wol­ke ver­stan­den! Ich habe schon über­all nach einer Erklä­rung gesucht!
        Übri­gens schrei­ben wir auf die frei­ge­spiel­tem Plätt­chen immer ganz klein die Num­mer der ent­spre­chen­den Schach­tel. So kann man das Spiel leich­ter zurücksetzen.

  • Wir fin­den das Spiel super, sind aber nicht sicher, wie das Fah­nen­fest zu ver­ste­hen ist. Wie kann ich denn 40 Punk­te mit einem Gebiet erzie­len? So vie­le Kärt­chen gibt es doch nicht.
    Bit­te klär uns auf! 

    LG Susi

    • Hal­lo!

      Das Fah­nen­fest ist defi­ni­tiv zu schaf­fen – aber nicht unbe­dingt zu dem Zeit­punkt, wenn es zum ers­ten Mal wahr­ge­nom­men wird. Denn über die Kam­pa­gne wer­den nach und nach zusätz­li­che Ele­men­te frei­ge­schal­tet, die dann neue Mög­lich­kei­ten ins Spiel bringen.

    • Hal­lo Susi, sicher­lich hast Du längst eine Ant­wort erhal­ten. Wir haben es so ver­stan­den, dass man mit drei Fah­nen bei EINEM Gebiet auf min­des­tens 40 Punk­te kom­men muss. Also braucht man min­des­tens 14 Plätt­chen einer Far­be, unter denen die drei Fah­nen der­sel­ben sind (3×14=42). Wir haben uns das bis zuletzt "auf­ge­ho­ben" und haben es beim ers­ten Ver­such in der 19. Par­tie geschafft. Puh.

  • Ich fin­de das Spiel super
    Bin mir aber nicht sicher, ob ich alles rich­tig Spiele
    Bei den Son­der­plätt­chen steht, dass man 3 Land­schafts­plätt­chen in die Schach­tel legen muss, und zu Spiel­be­ginn, soll man auch 3 Land­schafts­plätt­chen in die Schach­tel legen.
    Da muss ich ja bei 7 Son­der­plätt­chen, schon 21 Land­schafts­plätt­chen in die Schach­tel legen + 3 Plätt­chen für den Spielbeginn
    Also ins­ge­samt 24 Plättchen
    Könnt ihr mir helfen ?

    • Die­se Fra­ge habe ich nun schon öfter mit­be­kom­men. Anschei­nend hat da auch die Prä­zi­sie­rung der Anlei­tung in den neu­en Auf­la­gen noch den ein oder ande­ren Fall­strick. Vom Prin­zip ist es ganz ein­fach: immer am Anfang einer Par­tie drei Stan­dard­plätt­chen raus­neh­men (und nur drei). Dann die Son­der­plätt­chen dazu und fer­tig. Man spiel jede Par­tie nur mit die­sen drei zufäl­li­gen Plätt­chen weni­ger und will ver­mei­den, dass dies Son­der­plätt­chen sind.
      Viel Spaß beim wei­te­ren Erkunden!

      • Hal­lo- ich che­cke es immer­noch nicht ganz.
        Wir haben aktu­ell 8 Son­der­plätt­chen frei­ge­spielt. Wir dach­ten, dass dann 8×3 = 24 Land­schaf­ten zum Spiel­be­ginn raus­ge­nom­men wer­den müs­sen. Haben uns daher immer nur für einen Teil (meis­tens 3 Son­der­plätt­chen) ent­schie­den, damit nur 9 Land­schaf­ten raus­ge­nom­men wer­den.. Also dür­fen wir alle Son­der­plätt­chen rein­neh­men und trotz­dem NUR 3 Land­schaf­ten raus­neh­men?? Wir schei­tern näm­lich seit 10 Par­tien in dem Stil an den 180 Punk­ten und Fluss/Gleis über einer Län­ge von 12..

        Dan­ke!

        • Hal­lo! In die­sem Punkt ist die Anlei­tung anschei­nend nicht ein­deu­tig genug und es wäre wohl noch kla­rer gewe­sen, wenn sie etwa wie folgt aus­ge­se­hen hätte...
          1. nehmt zu Spiel­be­ginn 3 Land­schaft-Plätt­chen raus
          2. mischt die Son­der­plätt­chen rein
          3. ...
          Ansons­ten wären die höhe­ren Punkt­zah­len gar nicht mög­lich. Ich hof­fe, dass dies nun kla­rer ist. Viel Spaß damit!

  • Mir gefällt das Spiel sehr gut. Wenn aber die Son­der­plätt­chen spät auf­ge­deckt wer­den, ist es fast unmög­lich sie noch zu erfül­len. Das ist oft frus­trie­rend. Schwie­rig wird es auch, wenn man als ers­tes die Sech­ser Auf­trags­mar­ker auf­deckt und erst spä­ter die Vie­rer oder Fünfer.
    Oder mach ich etwas falsch?

    • Hal­lo Eva! Nein, du machst nichts falsch! Man kann schon Glück und Pech mit der Ver­tei­lung der Plätt­chen haben. Aller­dings wür­de ich auch nicht zu früh die Flin­te ins Korn wer­fen, wenn bspw. erst die 6er-Auf­trä­ge auf­tau­chen. Mit etwas Erfah­rung kann man schon viel vor­be­rei­ten und dann am Ende ver­mehrt Punk­ten. Und wenn euch das mit den Son­der­plätt­chen wich­tig ist, dann könn­te ihr bei­spiels­wei­se als Haus­re­gel die Plätt­chen in drei Char­gen unter­tei­len und damit sicher­stel­len, dass das ein oder ande­re Son­der­plätt­chen Teil der ers­ten Char­ge ist und somit früh­zei­tig ins Spiel kommt.

  • Hal­lo:) wir haben Dorf­ro­man­tik nun zu Ende gespielt, jedoch nir­gend­wo den Hin­weis zur Öff­nung von Schach­tel 4 gefun­den… haben alles dop­pelt abge­sucht und nichts gefun­den. Könnt ihr mir wei­ter­hel­fen und mir erklä­ren, wann genau der Inhalt von Schach­tel 4 frei­ge­schal­tet wird?
    LG, Lisa

    • Hal­lo Lisa!

      Ent­schul­di­ge bit­te die spä­te Ant­wort. Aber für die­se habe ich mir pro­fes­sio­nel­le Hil­fe geholt, in dem ich einen der Autoren direkt gefragt habe. Hier des­sen Antwort:

      "In Box 1 erhält man die ers­te Erfolgskarte.
      Sie gibt das Ziel vor, 6 Punk­te mit einem Her­zen zu schaffen.
      Wur­de dies erfolg­reich erle­digt, darf man die Kar­te umdrehen.
      Dort steht, dass man nun Box 4 öff­nen darf.

      Herz­li­che Grü­ße, Michael"

      Also über­prü­fe doch mal die­sen Weg...