Aphorismus des Monats – 2020-07

Und wie­der ist ein Monat vor­bei, der alles ande­re als ruhig war. Nach COVID-19 nun auch die völ­lig berech­tig­te #black­live­s­mat­ter Bewe­gung, die ich expli­zit nicht nur in den USA ver­or­tet sehe. Im Moment gibt es vie­le Ein­drü­cke, die einem hel­fen, die eige­nen Sin­ne zu schär­fen. Sachen zu hin­ter­fra­gen, sich zu posi­tio­nie­ren. Die­se Posi­tio­nie­rung muss gar nicht ein­mal im öffent­li­chen Raum der Medi­en gesche­hen, sie soll­te aber im öffent­li­chen Raum gesche­hen, wenn Wor­te und Taten drin­gend wider­spro­chen wer­den muss. Nicht ist schlim­mer, als aus Bequem­lich­keit weg­zu­se­hen und so zu tun, als ob man nichts mit­be­kom­men hat. Die­se teil­nahm­lo­se Stil­le gilt es zu ver­hin­dern, um den Schutz­be­dürf­ti­gen klar zu machen, dass sie nicht allei­ne sind. Dafür braucht man auch Mut, aber oft­mals erkennt man dabei, dass man nicht allei­ne ist. Auch in die­sem Sin­ne sehe ich den aktu­el­len Apho­ris­mus des Monats 2020-07.

Stil­le macht uns Angst.
Angst macht uns stil­le.

Erhard Blanck

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