Und wieder ist ein Monat vorbei, der alles andere als ruhig war. Nach COVID-19 nun auch die völlig berechtigte #blacklivesmatter Bewegung, die ich explizit nicht nur in den USA verortet sehe. Im Moment gibt es viele Eindrücke, die einem helfen, die eigenen Sinne zu schärfen. Sachen zu hinterfragen, sich zu positionieren. Diese Positionierung muss gar nicht einmal im öffentlichen Raum der Medien geschehen, sie sollte aber im öffentlichen Raum geschehen, wenn Worte und Taten dringend widersprochen werden muss. Nicht ist schlimmer, als aus Bequemlichkeit wegzusehen und so zu tun, als ob man nichts mitbekommen hat. Diese teilnahmlose Stille gilt es zu verhindern, um den Schutzbedürftigen klar zu machen, dass sie nicht alleine sind. Dafür braucht man auch Mut, aber oftmals erkennt man dabei, dass man nicht alleine ist. Auch in diesem Sinne sehe ich den aktuellen Aphorismus des Monats 2020-07.
Stille macht uns Angst.
Erhard Blanck
Angst macht uns stille.





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