Aphorismus des Monats – 2020-03

Okay, es wird wie­der Zeit, den Apho­ris­mus des Monats (2020−03) aktu­el­ler wer­den zu las­sen. Der letz­te war doch etwas zu all­ge­mein gehal­ten. Und wenn etwas aktu­ell ist, dann wohl die gro­ßen poli­ti­schen Fra­gen. Der Tabu­bruch in Thü­rin­gen und das Atten­tat in Hanau haben hof­fent­lich dem Letz­ten die Augen geöff­net, dass wir nun um unse­re demo­kra­ti­sche Zukunft kämp­fen müs­sen. End­lich wer­den auch die Aus­sa­gen der meis­ten Poli­ti­ker deut­lich, dass wir nicht mehr alles dul­den dür­fen, was der rech­te Rand für Gedan­ken­gut in unse­re Gesell­schaft ein­pflan­zen will. Ich hof­fe, dass das kein lau­es Lüft­chen ist, son­dern dass wirk­lich alle ver­ste­hen, dass es kei­ne Zusam­men­ar­beit mit faschis­ti­schen Par­tei­en geben darf. Nur fehlt mir ein wenig der Glau­be dar­an. Denn mei­ner Mei­nung nach sind lei­der viel zu vie­le Poli­ti­ker mehr am eige­nen Macht­er­halt inter­es­siert als den wah­ren drän­gen­den Fra­gen. Des­we­gen klingt auch vie­les so gleich – und damit hohl. Scha­de! Wor­an das liegt, hat Lothar Bölck ganz gut auf den Punkt gebracht.

Ein Poli­ti­ker weicht nie den Fra­gen der Zeit aus. Nur den Ant­wor­ten.

Lothar Bölck

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