Aphorismus des Monats – 2020-10

Der aktu­el­le Apho­ris­mus des Monats 2020-10 von Hei­mi­to Nol­lé steht ziem­lich im Ein­druck des der­zei­ti­gen US-Wahl­kampfs. Wobei man wie­der nicht den Feh­ler machen darf, immer nur von außen auf die ande­ren zu zei­gen. Denn auch hier in Deutsch­land habe ich immer mehr das Gefühl, dass sich nur noch auf­ge­regt und echauf­fiert wird, statt mal inne zu hal­ten und sich reif­lich Gedan­ken zu machen. Da müs­sen Min­der­heits­mei­nun­gen nur laut genug geschrien wer­den, damit die­sen unver­hält­nis­mä­ßig viel Auf­merk­sam­keit geschenkt wird. Auf der Stre­cke bleibt die Ver­nunft der stil­len Mas­se. Das ist in mei­nen Augen höchst gefähr­lich und ich bin ein wenig ent­mu­tigt, wenn es um die Zukunft geht.

Die lei­sen Töne haben den Nach­teil, dass sie sich nicht laut zu Wort mel­den kön­nen.

Hei­mi­to Nol­lé

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