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Herr der Krähenmänner von Thomas Mendl

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Ich lese bekannt­lich ger­ne auch mal Fan­ta­sy-Lite­ra­tur – und freue mich immer, wenn die­se sich nicht an Tol­ki­en & Co ori­en­tiert. Ich weiß gar nicht, wie ich auf die­ses Buch gesto­ßen bin. Es wur­de jeden­falls als ein phan­tas­ti­scher Roman für Jugend­li­che ange­prie­sen. Die Sto­ry ist wahr­lich phan­tas­tisch, denn die bei­den Haupt­prot­ago­nis­ten altern nicht. leben dafür aber auch in einem Dorf, wel­ches eigent­lich nicht mehr exis­tiert (zumin­dest in den Köp­fen der rest­li­chen Men­schen). Durch bestimm­te Umstän­de sind sie nun gezwun­gen, sich exis­ten­ti­el­le Fra­gen zu stel­len und dem Geheim­nis ihres Daseins auf den Grund zu gehen.

Sehr schön wer­den Fra­gen zu Tod und Erin­ne­run­gen nach­ge­gan­gen – alles ein­ge­packt in eine phan­tas­ti­sche Geschich­te. Da ich jetzt nicht das Ziel­pu­bli­kum dar­stel­le, kann ich nur von der Wir­kung auf mich spre­chen. Ich war nicht ganz so gefan­gen von der Geschich­te, wie ich es mir eigent­lich erhofft hat­te. Auch wüss­te ich jetzt nicht, für wel­ches Alter ich das Buch emp­feh­len wür­de, da es teil­wei­se schon sehr gro­ße Fra­gen der Mensch­heit behan­delt, dann aber zu wenig in die Tie­fe geht und lie­ber wie­der über Action­sze­nen ablenkt. Bin also etwas zwiegespalten...

Herr der Krähenmänner - Cover
Foto: Oeting­er

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