07–2025: Huxley (aus Zenith)
Die Roboter in ZENITH haben die schöne Eigenart, teilweise nach bekannten Sci-Fi Autoren wie Asimov oder Dick benannt zu sein. Science-Fiction ist zugegebenermaßen nicht mein liebstes Genre, aber den ein oder anderen Namen kenne selbst ich. Bei der Kür zum Mitarbeiter des Monats habe ich mich letztendlich für Huxley entschieden, weil mir dessen Werk zumindest ansatzweise vertraut ist – EINE WUNDERVOLLE WELT lässt grüßen. Darüber hinaus empfinde ich schlicht die Kartenfunktion als sehr nützlich!
Science-Fiction-Literatur zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus, die sie von anderen Genres unterscheiden. Ein zentrales Merkmal ist das sogenannte Novum: eine spezifische, oft technologische Neuerung, die es in der realen Welt (noch) nicht gibt, die aber als logische Weiterentwicklung unserer Gegenwart erscheint. Dieses Novum wird durch eine verfremdete, aber dennoch plausibel wirkende Darstellung in die Erzählwelt eingeführt, sodass das Fremde vertraut und das Vertraute fremd erscheint. Science Fiction blickt meist in die Zukunft und spekuliert über gesellschaftliche, technologische und philosophische Entwicklungen, wobei ethische Fragen und politische Debatten häufig eine große Rolle spielen.
Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der zentralen Motive der Science-Fiction-Literatur. Die Einbindung von KI erfolgt auf verschiedene Weise:
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Zusammengefasst:
https://www.perplexity.ai/ auf die Frage: "Was sind die Besonderheiten der Science Fiction Literatur – insbesondere hinsichtlich der Miteinbeziehung von Künstlicher Intelligenz?"
Science-Fiction-Literatur nutzt KI als zentrales Novum, um grundlegende Fragen über Menschsein, Technik, Ethik und Gesellschaft zu verhandeln. Die Darstellung von KI reicht von bedrohlichen, zerstörerischen Intelligenzen bis zu empathischen, eigenständigen Akteuren und spiegelt dabei stets den aktuellen Stand gesellschaftlicher und technologischer Debatten wider.
Bei ZENITH sehe ich allerdings noch keine direkten KI-Einflüsse. Die Illustrationen entsprechen vielleicht nicht meinem Geschmack (insbesondere das Cover hätte gerne ansprechender gestaltet werden dürfen), aber zumindest haben die einzelnen Karten jeweils einen eigenen Charakter. Das ist leider bei der mittlerweile um sich greifenden KI-Matschepampe keine Selbstverständlichkeit. Vielleicht hätte eine KI bei der Erstellung der Übersichten gute Hilfe geleistet, damit dort auch wirklich alle gezeigten Symbole erklärt werden. Deutlich glücklicher bin ich dahingegen mit der spielerischen Essenz dieses Tauziehspiels. ZENITH ist immer wieder spannend, aufregend und überraschend – und somit für mich ein echtes Jahres-Highlight!










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