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Bild: Queen Games

Wor­an merkt man, dass die SPIEL in Essen bevor­steht? Es knup­peln sich die Pres­se­ver­an­stal­tun­gen im Vor­feld. Nach­dem Pega­sus in der Woche einen digi­ta­len Pres­se­tag ange­bo­ten hat, folg­te ich am Wochen­en­de der Ein­la­dung zum Queen Games Pres­se­tag 2022. Die­ser fand in Prä­senz statt und so konn­te ich deren Spie­le nicht nur am Bild­schirm betrach­ten, son­dern auch in die Hand neh­men und opti­ma­ler­wei­se auch anspie­len. Eines vor­weg: alles war toll orga­ni­siert, wes­we­gen ich gleich zu Beginn ein dickes "Dan­ke schön!" an alle Betei­lig­ten aus­spre­chen möchte.

Über die Spie­le hin­aus bie­tet ein sol­cher Ter­min immer auch die Mög­lich­keit mit vie­len Gleich­ge­sinn­ten ins Gespräch zu kom­men. Damit mei­ne ich nicht nur die befreun­de­ten Medi­en­schaf­fen­den, son­dern vor allem auch die vie­len Men­schen des Ver­la­ges sowie die Autoren der Spie­le. Sol­che unge­zwun­ge­ne Tref­fen sind oft­mals die infor­ma­tivs­ten, auch wenn das Wenigs­te dann spä­ter in die Öffent­lich­keit getra­gen wird. Sol­che Hin­ter­grund­ge­sprä­che fin­den bei Video­kon­fe­ren­zen in der Regel lei­der kaum statt – auch ein Grund, war­um ich mich so auf die nahen­de SPIEL freue. 

Dort geht es aller­dings in ers­ter Linie um die anste­hen­den Neu­erschei­nun­gen – und zu denen aus dem Hau­se Queen Games kom­me ich nun auch. Vor­hang auf...

Selbst­re­dend sind alle Mei­nun­gen zu den nun fol­gen­den Spie­len Erst­ein­drü­cke! Bei Fotos zu Spie­len der City Coll­ec­tion sind teil­wei­se Kom­po­nen­ten zu sehen, die nicht Bestand­teil der Retail-Aus­ga­be sind, son­dern Ergeb­nis der Delu­xe-fizie­rung sind.


MARRAKESH von Stefan Feld

Marrakesh - Box
Bild: Queen Games

So lan­ge man noch frisch im Kopf ist, soll­te man sich den größ­ten Auf­ga­ben stel­len. Des­we­gen war ich froh, den lan­gen Tag mit MARRAKESH begin­nen zu dür­fen. Das Mate­ri­al einer Früh­ver­si­on hat­te ich mir schon auf der letzt­jäh­ri­gen SPIEL anschau­en dür­fen und war danach skep­tisch, ob die­ses Exper­ten­spiel viel­leicht nicht etwas über­frach­tet wäre. Nein, ist es glück­li­cher­wei­se nicht! Auch wenn man anfangs auf­grund der Fül­le des Mate­ri­als dar­an zwei­feln mag: MARRAKESH lässt sich erstaun­lich flüs­sig spie­len. Gro­ßen Anteil dar­an hat die kla­re Sym­bol­spra­che sowie die sehr gute Spiel­hil­fe, die einen rich­tig gut an die Hand nimmt.

Bei MARRAKESH trifft man auf einen alten Bekann­ten. Schon bei WALLENSTEIN und des­sen spie­le­ri­schen Ite­ra­tio­nen war der queen'sche Wür­fel­turm ein Hin­gu­cker, den Ste­fan Feld dann bei AMERIGO eben­falls ein­ge­setzt hat. Die­sem Spiel nicht unähn­lich wer­fen wir in MARRAKESH wie­der viel bun­tes Holz­ma­te­ri­al in den Turm und hof­fen, dass unse­re Akti­ons­stei­ne in Gän­ze durch­rut­schen. Weil dem nicht immer so ist, wer­den Emo­tio­nen geweckt und müs­sen Plä­ne ange­passt wer­den. Ohne­hin ist der tak­ti­sche Anteil an MARRAKESH nicht zu unter­schät­zen, weil die lie­ben Mit­spie­len­den durch­aus in die Sup­pe spu­cken kön­nen. Nach dem Wurf des Mate­ri­als in den Turm wird näm­lich das raus kul­lern­de Mate­ri­al reih­um unter den Mit­spie­len­den ver­teilt. Dum­mer­wei­se neh­men die­se sich dann ger­ne die Far­ben, die ich viel­leicht in den Turm gewor­fen habe, um damit mei­ne Akti­on machen zu können.

Aber ich will mich gar nicht zu sehr mit einer Erklä­rung der Mecha­nik auf­hal­ten. Das mache ich in Kür­ze lie­ber aus­führ­li­cher in einem geson­der­ten Erst­ein­druck, weil dann habe ich auch noch ein paar mehr gespiel­te Par­tien in der Hin­ter­hand. Denn das ist wohl die wich­tigs­te Erkennt­nis: direkt nach der Par­tie hät­te ich ger­ne sofort noch eine Fol­ge­par­tie gespielt. Ich habe vie­le unge­nut­ze Poten­tia­le gese­hen, die ich unbe­dingt aus­lo­ten will. Und das wer­de ich die nächs­ten Tage machen. So recht hat­te ich MARRAKESH im Vor­feld gar nicht auf dem Schirm, aber ich bin mir sicher, von dem Spiel wird in der Brett­spiel-Bla­se in der nächs­ten Zeit noch eini­ges zu hören sein.


HELSINKI von Asger Harding Granerud und Daniel Skjold Pedersen

Helsinki - Box
Bild: Queen Games

Nach COPENHAGEN puz­zeln wir nun in HELSINKI in einer wei­te­ren skan­di­na­vi­sche Haupt­stadt Poly­o­mi­nos auf einem eige­nen Spiel­plan. Aber so wie die fin­ni­sche Spra­che etwas anspruchs­vol­ler als die däni­sche ist, so ist auch HELSINKI etwas ver­kopf­ter als COPENHAGEN. Denn nun bestimmt eine eige­ne umlau­fen­de Akti­ons­fi­gur, wel­che zwei Kar­ten ich aus der offe­nen Aus­la­ge auf die Hand neh­me. Die­se Kar­ten zei­gen die bekann­ten Far­ben, geben nun aber auch noch die Art der Bau­tei­le vor, dir ich damit erwer­ben kann. Die Akti­ons­fi­gur hat aber nur eine begrenz­te Lauf­wei­te – sie hat auch noch eine wei­te­re wich­ti­ge Funk­ti­on. Sie gibt näm­lich vor, von wel­cher Sei­te aus unse­re erwor­be­nen Bau­tei­le auf unse­ren Spiel­plan rut­schen. Die­se Bau­tei­le müs­sen sich dann Tetris-artig mit bereits vor­han­den Bau­tei­len ver­kei­len und bil­den dann Flä­chen. Gelingt es uns voll­stän­di­ge Spal­ten und Zei­len zu bil­den, wer­den wir am Ende mit Sieg­punk­ten belohnt. Zusätz­lich kön­nen wir nun noch Häu­ser auf die Flä­chen set­zen, die dann als Sieg­punkt­ver­stär­ker dienen. 

Wie auch bei COPENHAGEN kön­nen wir uns noch Boni-Mög­lich­kei­ten erar­bei­ten, die man auch tun­lichst nut­zen soll­te, bevor die Par­tie endet – was vor allem im 4‑Per­so­nen-Spiel gefühlt recht schnell der Fall war. Denn Aus­lö­ser dafür ist das ein­ma­li­ge Durch­spie­len des Kar­ten­sta­pels. Wir waren jeden­falls über­rascht, wie schnell das ein­trat und hat­ten dabei doch erstaun­lich wenig auf unse­ren Plan gezau­bert. Das fühl­te sich, vor allem im Ver­gleich zu COPENHAGEN, etwas unbe­frie­di­gend an.

Ohne­hin bin ich mit HELSINKI nicht ganz warm gewor­den. Die Stär­ke von COPENHAGEN ist der leich­te Zugang und das fluf­fi­ge Spiel­ge­fühl mit Wett­renn­cha­rak­ter. HELSINKI will dem mehr Fleisch geben. Dum­mer­wei­se wird dadurch aber der Zugriff auf die Kar­ten ein­ge­schränk­ter und man ist mehr dem Nach­zieh­zu­fall aus­ge­lie­fert. Das beißt sich in mei­nen Augen ein wenig und hat mehr Frust­mo­men­te auf­kom­men las­sen, als ich die­se von COPENHAGEN gewohnt war. Für mich ist somit das Anzie­hen des Anspru­ches nicht mit mehr Spiel­spaß ver­bun­den gewesen. 


POWERLINE von Dirk Henn

Powerline - Box
Bild: Queen Games

POWERLINE ist das ers­te Spiel der neu­en "Green Planet"-Reihe von Queen Games. Ziel die­ser Pro­dukt­li­nie ist es, die Aus­wir­kun­gen auf die Umwelt bei Her­stel­lungs- und Trans­port­ent­schei­dun­gen zu mini­mie­ren und einen Teil des Gewinns für die Anpflan­zung von Bäu­men zu ver­wen­den, die die für die Her­stel­lung des Kar­tons ver­wen­de­ten Bäu­me erset­zen. Somit soll eine aus­ge­gli­che­ne Öko-Bilanz ent­ste­hen. Zusätz­lich sol­len auch die The­men der Spie­le die­sen Nach­hal­tigs­keits­ge­dan­ken aufgreifen.

So müs­sen wir bei POWERLINE dafür sor­gen, dass öko­lo­gisch pro­du­zier­ter Strom auch zu den Städ­ten gelangt und ent­spre­chend Strom­tras­sen aus­bau­en. Die­se sind auf unse­ren Spie­ler­ta­bleaus auf­ge­zeigt und mit unter­schied­li­chen Zah­len­wer­ten zwi­schen 1 und 6 ver­se­hen. Und ja, es gibt Wür­fel im Spiel! Denn in 16 Spiel­run­den wer­den jeweils sechs far­bi­ge Wür­fel gewor­fen. Der Clou ist, dass deren Wer­te in einer fes­ten Farb­fol­ge abge­ar­bei­tet wer­den müs­sen. Ent­we­der zuerst rot, dann gelb, blau, grün, weiß und zuletzt schwarz – oder genau anders herum.

Anfangs ist die­ser Mecha­nis­mus toll, weil man noch ganz vie­le Mög­lich­kei­ten hat. Im Mit­tel­spiel wer­den dann die Ent­schei­dun­gen kniff­li­ger und am Ende kann es frus­tig wer­den, wenn die Wür­fel so gar nicht mehr zu den ange­fan­gen Tras­sen pas­sen wol­len – so füh­len sich wahr­schein­lich die Mit­ar­bei­ten­den in den zustän­di­gen Umwelt­mi­nis­te­ri­en. Aber auch wenn das dann the­ma­tisch stim­mig ist, so kommt da bei mir kein rech­ter Spiel­spaß auf. Viel­leicht hat­ten wir aber die ganz weni­gen Wür­fel­ma­ni­pu­la­ti­ons­mög­lich­kei­ten auch alle nur zu vor­schnell ein­ge­setzt und somit einen typi­schen Anfän­ger­feh­ler gemacht. Auf der ande­ren Sei­te wird man auch für schnel­les Bau­en bei den Zwi­schen­wer­tun­gen belohnt. So ganz kann ich das Spiel nach einer Par­tie nicht recht ein­schät­zen. Der Mecha­nis­mus als sol­ches hat mir gut gefal­len, aber die ein­ge­schränk­ten Mög­lich­kei­ten am Ende emp­fan­den wir als unbefriedigend.


OLD LONDON BRIDGE von Gabriele Bubola und Leo Colovini

Old London Bridge - Box
Bild: Queen Games

Beim Anse­hen des Covers muss­te ich sofort an die Pon­te Vec­chio in Flo­renz den­ken. Und auch nach dem Spie­len bin ich der Mei­nung, dass dies eben­falls ein pas­sen­der Titel für OLD LONDON BRIDGE gewe­sen wäre. Aller­dings scheint es schon ein sol­ches Spiel aus dem Jahr 1996 zu geben.

Bei OLD LONDON BRIDGE wird die Rei­hen­fol­ge über das ver­deck­te Aus­spie­len von ent­spre­chen­den Kar­ten bestimmt. Dann wer­den der Rei­he nach Akti­ons-Plät­ze belegt und sofort aus­ge­führt, wobei man­dar­über auch immer Gebäu­de zuge­teilt bekommt. Die­se muss ich dann auf mei­ner Brü­cke anord­nen, wobei die Haus­num­mer der Gebäu­de abfal­lend sein muss. Die­se Rei­hung kann ich durch Parks neu­star­ten oder aber ich erset­ze bestehen­de Gebäu­de, was am Ende aber Minus­punk­te zur Fol­ge hat. Zusätz­lich zei­gen die ein­zel­nen Gebäu­de klei­ne Wap­pen, deren Gesamt­sum­me immer die Stär­ke der aktu­el­len Akti­on vor­ge­ben. Mit den Aktio­nen schrei­te ich auf Leis­ten wei­ter und bekom­me neue Kar­ten für die Reihenfolge-Auktion.

In recht kur­zer Spiel­zeit bestü­cke ich somit die eige­ne Brü­cke und erfreue mich dabei an einem ansehn­li­chen 3D-Auf­bau. Hier wird an der rich­ti­gen Stel­le geklotzt. Natür­lich hät­te man die­sen Mecha­nis­mus auch mit klei­nen Kar­ten oder Plätt­chen umset­zen kön­nen, aber die­se Brü­cke ist schon ein schö­ner Eye­cat­cher. Im Spiel selbst müs­sen bei einem gelun­ge­nen Span­nungs­bo­gen immer klei­ne Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den. Das ist soli­de Unter­hal­tung, die bei mir aber nicht die ganz gro­ßen Emo­tio­nen geweckt hat – was viel­leicht aber auch schon an der fort­ge­schrit­te­nen Uhr­zeit und den Neben­wir­kun­gen des unge­wohn­ten Lärm­pe­gels geschul­det sein kann.


TOP TEN QUIZ von Julien Gupta und Johannes Berger – erschienen bei Chili Island

Top Ten Quiz - Box
Bild: Queen Games

Zum Abschluss des Tages haben wir dann noch TOP TEN QUIZ auf den Tisch gebracht.

Zwei Grup­pen tes­ten sich im Wis­sen über den Inhalt von Top-Ten-Lis­ten. Dabei wer­den dann bspw. die teu­ers­ten Stra­ßen bei MONOPOLY bis hin zur Start­auf­stel­lung der deut­schen Fuß­bal­ler im WM-Fina­le 2014 abge­fragt. Ein wech­seln­der Team-Kapi­tän muss ein­schät­zen, wie fit die ande­ren Per­so­nen im Team beim vor­ge­ge­ben The­men­ge­biet sind und eine Anzahl an rich­ti­gen Ant­wor­ten ange­ben, die dann auch erreicht wer­den müs­sen. Hat man das höchs­te Gebot abge­ge­ben, müs­sen den groß­spu­ri­gen Ankün­di­gen Taten fol­gen. Das geg­ne­ri­sche Team hat erst ein­mal nichts zu tun, kann aber bei Miss­erfolg noch abstauben.

Wie so oft bei sol­chen Grup­pen-Spie­len ist noch eine Punk­te­wer­tung zu beach­ten, die sich bei TOP TEN QUIZ am "Schlag den Raab"-Format ori­en­tiert. Wie so oft braucht man die­se Wer­tung aber nicht wirk­lich, steht doch der gemein­sa­me Spaß im Vor­der­grund. Die Fra­gen bil­den dabei das wich­ti­ge Fun­da­ment und die­se waren bei unse­rer Par­tie alle recht inter­es­sant – auch wenn das vor­ge­ge­ben The­men­ge­biet nicht immer gut gepasst hat. Aber so ist dann die Über­ra­schung grö­ßer, wenn man die Fra­ge vor­ge­le­sen bekommt.

Queen 2022 - Top Ten Quiz 01
Schwer ein Foto von einem Quiz­spiel zu machen.

HAMBURG, AMSTERDAM und NEW YORK von Stefan Feld

Hamburg - Amsterdam - New York - Boxen
Bil­der: Queen Games

Auf dem Pres­se­tag waren auch die fer­ti­gen Exem­pla­re der Spie­le 1 bis 3 der City Coll­ec­tion zu bestau­nen. Lei­der kam ich nicht dazu, die­se anzu­spie­len, wobei mich vor allem HAMBURG inter­es­siert hät­te. Alle drei Spie­le basie­ren auf frü­her erschie­ne­nen Spie­le von Ste­fan Feld bei ande­ren Verlagen:

HAMBURG ist eine Wei­ter­ent­wick­lung von BRÜGGE mit eini­gen ele­men­ta­ren Ver­än­de­run­gen (per­sön­li­che Spiel­ta­bleaus, fünf Nach­zieh­sta­pel für die unter­schied­li­chen Kar­ten­far­ben...). Da bin ich schon gespannt, wie die­se Ände­run­gen sich auf das Spiel­ge­fühl aus­wir­ken wer­den. Ich hof­fe, dass ich das dann auf der SPIEL mal aus­pro­bie­ren kann. Über die Optik wur­de viel im Vor­feld gestrit­ten. Sagen wir mal diplo­ma­tisch: über Geschmack lässt sich strei­ten und mit per­sön­lich gefällt BRÜGGE von sei­nen äuße­ren Wer­ten deut­lich bes­ser. Aber davon unab­hän­gig ist die Funk­ti­on wich­ti­ger und ich habe schon das Gefühl gehabt, dass hier sehr viel an guten Details gear­bei­tet wurde.

Queen 2022 - Hamburg
Lei­der nur ein schlech­ter Schnapp­schuss von einem Teil des Materials.

AMSTERDAM wie­der­um ist eine Über­ar­bei­tung von MACAO. Auch hier hat mir der neue Gra­fik­stil nicht wirk­lich gefal­len, weil ich alles zu bunt und über­sicht­lich emp­fand. Aber viel­leicht liegt das auch dar­an, dass ich mich schon zu sehr an MACAO gewöhnt habe und mir des­we­gen der Umstieg schwer fällt. Eine Ver­bes­se­rung dahin­ge­gen ist aber ganz sicher, dass nun die Ladys nicht mit Bär­ten unter­wegs sind... Und ganz unab­hän­gig von der Gestal­tung ist es ein­fach schön, dass die­ses inter­es­san­te Spiel wie­der erhält­lich ist.

Zu guter Letzt ist NEW YORK eine Wei­ter­ent­wick­lung von RIALTO. Dazu habe ich wenig spie­le­ri­sche Erin­ne­run­gen, da ich das damals nur ein- oder zwei­mal mit­ge­spielt habe. Trotz­dem ist das Spiel tief in das Bewusst­sein ein­ge­spei­chert, weil die miss­lun­ge­ne Sieg­punkt­leis­te mit den Later­nen zu Auf­se­hen erre­gend war, um das in der Sze­ne nicht mit­zu­be­kom­men. Nun ist der Spiel­me­cha­nis­mus also nach New York gewan­dert und ein Wol­ken­krat­zer nach dem ande­ren sprießt gen Him­mel. Auch hier lässt sich über die Gestal­tung strei­ten, ich habe RIALTO zumin­dest stim­mungs­vol­ler in Erin­ne­rung. Aber ers­tens ist das nicht fun­diert und zwei­tens Geschmacks­sa­che. Auf das Spiel als sol­ches wür­de ich mich zumin­dest auch ger­ne noch­mals ein­las­sen wollen.

Queen 2022 - New York
Fäh­ren und Taxen in NEW YORK

Abschlie­ßend möch­te ich mich noch­mals bei Queen Games bedan­ken! Man darf nicht unter­schät­zen, was so eine Ver­an­stal­tung an Arbeit macht – zumal auch noch für unse­ren gan­zen Hau­fen selbst gekocht wur­de. Respekt! 

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