zuletzt gelesen: "Der Märtyrer" von Anthony Ryan
Wie schon beim letzten Eintrag in dieser Kategorie angekündigt: die Reise des Gesetzlosen, Schreibers und nun Hauptmanns Alwyn Scribe geht weiter. Nach DER PARIA ist er im zweiten Teil der Trilogie "Der stählerne Bund" auf dem Weg zu einem Märtyrer. Zumindest will uns der Titel dieses suggerieren. Der Inhalt hängt da ein wenig hinterher, auch wenn immer Andeutungen aus der Zukunft gemacht werden.
Den ersten Teil des Buches fand ich ein wenig langweilig, weil dort Anthony Ryan wieder seiner Liebe zu großen Schlachtengemälden nachgeht. Diese Art von Fantasy ermüdet mich aber meist. Ich bin mehr an Personen als an Kampfdetails interessiert. Glücklicherweise gelingt noch ein Twist und auf einmal verstehen wir auch, warum die Geschichte eben doch kein Mittelalterroman, sondern der Fantasy zuzuordnen ist.
Der dritte Teil wird sicherlich bald gelesen werden. Allerdings brauche ich vorher doch erst einmal eine kleine Pause, um mich von den ganzen blutigen Schlachten zu erholen.
Wenn ein einfacher Mann seinen Herrn verliert, weil dieser verbannt oder getötet wurde, tritt einfach ein neuer an dessen Stelle oder der Knecht zieht weiter zu anderen Ländereien, wo Arbeiter gebraucht werden. Doch welchen Nutzen hatte ein Adeliger, der seine Ländereien und seinen Titel verloren hatte?
Anthony Ryan – Der Märtyrer, S. 347 (E‑Book)









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