02–2020: Range Rider (aus Coloma)
Ja, meine Western Top-Liste lässt weiterhin auf sich warten. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich COLOMA einen Platz darauf zugestehen soll oder nicht. Also wird es noch weiter gespielt – und das gerne mit dem bezauberten Cowgirl Range Rider. Das ist zugegebenermaßen nicht wirklich ihr Name, aber nach dem man sie danach gefragt hat und lediglich diesen vernichtenden Blick als Antwort bekommen hat, fragt man lieber nicht ein zweites Mal.
"Range Rider ist ein geheimnisvolles Cowgirl. Sie ist oft in wechselnder Begleitung unterwegs und sorgt somit für eine hohe Fluktation und der damit einhergehenden Möglichkeiten. Am liebsten begleitet sie die Planwagen einzelner Pioniere und sorgt damit für ertragreiche Zeiten und eine schnellere Besiedelung des Hinterlandes. Schade nur, dass ihre Vorliebe für blaue Kleidung dafür sorgt, dass Liebhaber anderer Farben bei ihr in die Röhre schauen – was immer noch besser ist, als in ihren Colt-Lauf zu schauen."
In COLOMA müssen wir trotz Planwagenfahrten und Schießereien mit Revolverhelden in erster Linie unsere Stadt aufbauen – schließlich befindet sich dort die berühmte erste Gold-Fundstelle bei Sutter's Mill und es werden bald ein Haufen Leute hierher kommen. Das Reizvolle an COLOMA ist neben der tollen Optik der Kern-Mechanismus. Denn am Anfang jeder Runde werden die angestrebten Aktionen von allen Mitspielenden geheim ausgewählt und man wird belohnt, wenn man nicht mit der großen Masse mitschwimmt (und wie mancher weiß, mag ich geheime Rollenauswahl recht gerne). COLOMA weiß schon zu gefallen, allerdings reicht es auch nicht aus, um zu begeistern. Aber hey, es ist ein Western-Spiel – und die haben bei mir ein Brett im Stein.










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