06–2020: Hamlet (aus Shakespeare)
Eigentlich hatte ich für diesen Monat einen anderen Mitarbeiter des Monats ausererkoren. Einen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Heilkraut gegen eine Epidemie zu finden. Das wäre doch der perfekte Bezug zur besonderen Covid-19-Zeit gewesen, oder? Aber irgendwie ist mir das zu einfach und es wären mal wieder andere wichtige Personengruppen im Schatten dessen nicht wahrgenommen worden. Zum Beispiel die ganzen Kulturschaffenden, die aktuell ziemlich unter den aktuellen Zeiten zu leiden haben. Doch dürfen diese auf keinen Fall vergessen werden. Deswegen möchte ich heute stellvertretend Hamlet in den Mittelpunkt stellen.
"Sein oder Nichtsein? Diese berühmte Frage stellen sich aktuell viele Kulturschaffende. Lohnt sich ein Durchhalten oder muss schon jetzt die Reißleine gezogen werden? Doch was wäre eine Welt ohne Konzerte, Theater oder Kabarett? Eine ziemlich graue! Aus diesem Grund hoffe ich, dass alle Kulturschaffenden einen langen Atem beweisen können und von uns allen die notwendige Unterstützung bekommen. Denn es sind ja nicht nur die einzelnen Künstler, Musiker oder Schauspieler, sondern auch die vielen Menschen im Hintergrund, die momentan kaum ihrer Arbeit nachgehen können."
Auch im Brettspiel SHAKESPEARE werden diese Menschen im Hintergrund der Bühne nicht vergessen. In dem Spiel geht es – wie auch bei der Person Shakespeare – um die Gesamtheit eines Theaters. Und vor allem auch darum, dass die Menschen auch bezahlt werden wollen. Als bekennender Fan des britischen Dramatikers konnte ich an dem Spiel auf keinen Fall vorbei gehen – zumal die Illustrationen auch klasse sind (alleine schon die geniale Covergestaltung!). Aber auch das Spiel hinter der Box ist bemerkenswert.










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