Das Spiel der Nachtigall von Tanja Kinkel

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Von Tan­ja Kin­kel habe ich nun schon meh­re­re his­to­ri­sche Roma­ne gele­sen. Am bes­ten gefal­len haben mir DIE PUPPENSPIELER und DIE LÖWIN VON AQUITANIEN. Bei DAS SPIEL DER NACHTIGALL hat mich die schil­lern­de Per­sön­lich­keit Walt­her von der Vogel­wei­de zum Lesen ani­miert.

Für eine Schrift­stel­le­rin sicher ein dank­ba­res The­ma, da die­ser grob von jedem gekannt wird – die beleg­ten his­to­ri­schen Daten aber doch recht spär­lich sind. Dem­entspre­chend viel kann man um die­se Per­son spin­nen. So auch in die­sem Buch, was mich jedoch nicht rest­los über­zeugt hat. Nicht alles fand ich schlüs­sig und außer­dem fin­de ich es ner­vig, wenn die "Gegen­spie­ler" der Hel­den so ein­di­men­sio­nal gezeich­net sind. Da hät­te ich mir mehr Grau­tö­ne und eben nicht nur Schwarz-Weiß-Zeich­nun­gen gewünscht.

Trotz­dem ist DAS SPIEL DER NACHTIGALL unter­halt­sam und ver­mit­telt ein wenig vom Stau­fer-Wel­fen-Kon­flikt um 1200 n.Chr.

Das Spiel der Nachtigall von Tanja Kinkel

Foto: Knaur Ver­lag

 

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