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Der Kommissar von Barfleur von Maria Dries

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Urlaubs­zeit ist Lesens­zeit (okay, und Zeit zum Spie­len – aber davon dann in den nächs­ten Wochen mehr). Kurz vor der Abrei­se habe ich schnell noch in der Online-Biblio­thek nach Fut­ter für mei­nen E‑Book-Rea­der gesucht und bin dabei über die­sen "Regio­nal­kri­mi" gestoßen.

Regio­nal­kri­mis sind ja in Mode und die Rei­he um Kom­mis­sar Dupin lese ich auch recht ger­ne. In die­sem Wind­schat­ten ver­sucht sich Maria Dries – und schei­tert gran­di­os! Sel­ten so ein schlech­tes Buch gele­sen. Jedes drit­te Wort ist ein Adjek­tiv. Da reicht es nicht, dass bspw. ein alter Mann am Kai steht, son­dern es muss schon ein alter grau­er Mann am blu­men­über­sä­ten und nach fri­schem Fisch duf­ten­dem Kai sein – so in etwa kann man sich die­sen anstren­gen­den Stil vorstellen.

Als Rei­se­füh­rer kann man das Buch viel­leicht noch nut­zen – als Kri­mi ist er völ­lig untaug­lich. Die Sto­ry ist hane­bü­chen und der­ma­ßen kon­stru­iert, dass es fast weh tut. Die Cha­rak­te­re sind noch das am wenigs­ten Schlim­me – auch wenn die­se arg platt uns ste­reo­typ gera­ten sind. Ich kann wirk­lich nur war­nen: lest etwas anderes!

der Kommissar von Barfleur - Cover
Foto: Auf­bau Verlag

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