zuletzt gelesen: "Wiener Totenlieder" von Theresa Prammer
Nebenbei mal wieder ein schneller Krimi. Allerdings lässt er mich etwas zwiegespalten zurück. Der Ort der Handlung ist die Wiener Oper und es ist wirklich interessant, darüber ein paar Einblicke zu erlangen (zu mal die Autorin sich in diesem Milieu bestens auskennt).
Dem gegenüber steht aber die extreme Figurenkonstellation. Es gehört ja leider zum guten Ruf, dass jeder Kommissar sein Säckchen persönliches Leid mit sich herum trägt. Hier sind es aber eher Lastwagenladungen, die jeder mit sich herumträgt. Und immer wieder wird noch etwas draufgesetzt. Für mich ist das extrem unglaubwürdig und ich habe mich richtig gehend darüber geärgert. In diesem Punkt wäre weniger wesentlich mehr gewesen!
Auch den Fall empfinde ich als zu konstruiert und nicht wirklich nachvollziehbar. Insgesamt eher enttäuschend, auch wenn der sprachliche Stil gut war und das Buch durchaus spannend – wenn man es nicht zu sehr hinterfragt.









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