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Stanislaw Lec – Teil 2

Stanislaw Jerzy LecHeu­te nun der zwei­te Teil mit Apho­ris­men von Sta­nis­law Lec. Und zum Glück wer­den noch mehr kom­men (und hier noch der direk­te Link zu Teil 1).

 

 

 

Scha­de, daß man ins Para­dies mit einem Lei­chen­wa­gen fährt!

Ein Hahn besingt sogar den Mor­gen, an dem er in den Sup­pen­topf wandert.

Im Anfang war das Wort – am Ende die Phrase.

Man kann das "Lied der Frei­heit" nicht auf dem Instru­ment der Gewalt spielen.

Ob Fische, die durch die Maschen eines Net­zes hin­durch­fal­len, an Min­der­wer­tig­keitkom­ple­xen leiden?

Etwas ist faul im Staa­te Däne­mark! Oh, wie rie­sen­groß ist Dänemark.

Es bedarf gro­ße Geduld, um sie zu lernen.

Den Blick in die Welt kann man mit einer Zei­tung versperren.

Cha­rak­te­re sind unzer­brech­lich – aber dehnbar.

Wer sei­nen Kopf ver­lor, dem tut er oft­mals weh.

Hat ein des Rech­nens unkun­di­ger Mensch, wenn er ein vier­blätt­ri­ges Klee­blatt gefun­den hat, kein Recht, glück­lich zu sein?

Man kann auch ein Vir­tuo­se des fal­schen Spiels sein.

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