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Göttertod von Michael J. Sullivan

zuletzt gelesen: Göttertod (The First Empire 3) von Michael J. Sullivan

Ein wenig habe ich schon Angst, dass die­ser Blog hier bald eher zu einem Lite­ra­tur­blog ver­kommt. Denn gefühlt schrei­be ich zu wenig über Spie­le und zu viel über Bücher. Das liegt aber nur dar­an, dass noch über jedes gele­se­ne Buch schrei­be – das kann ich von Spie­len defi­ni­tiv so nicht behaup­ten. Auch wenn es anders schein: ich spie­le deut­lich mehr als dass ich lese. Trotz­dem möch­te ich ger­ne die Tra­di­ti­on bei­be­hal­ten, ein paar dilet­tan­ti­sche Wor­te über mei­ne gele­se­nen Bücher zu schrei­ben. Die­ses Mal ist GÖTTERTOD an der Reihe.

Die­ser Band ist der drit­te Teil der THE FIRST EMPIRE Rei­he von Micha­el J. Sul­li­van. Ein biss­chen haben die Bücher etwas von einer klas­si­schen Serie. Die ers­te Staf­fel ist noch ziem­lich rasant und je mehr Staf­feln dazu kom­men, umso gemäch­li­cher wird das Erzähl­tem­po – schließ­lich soll das gan­ze Per­so­nal gebüh­rend Raum zur Ent­fal­tung bekom­men. Dar­un­ter lei­det dann aber etwas der Fluss der Hand­lung, die näm­lich mit der Zeit erstarrt. So habe ich das zumin­dest bei GÖTTERTOD erlebt und ich bin mir unsi­cher, ob ich nun die Rei­he wei­ter­le­sen soll oder nicht. Das liegt aber weni­ger an der Qua­li­tät der Bücher, son­dern eher dar­in begrün­det, dass der fina­le sechs­te Teil der Rei­he immer noch nicht über­setzt ist. Und ich habe nun Angst, dass ich bis zur Staf­fel 5 gelan­ge und dann fest­stel­len muss, dass das gro­ße Fina­le nicht auf deutsch erschei­nen wird. Dann lie­ber früh­zei­tig die Reiß­lei­ne zie­hen und die Rei­he in guter Erin­ne­rung behalten.

Göttertod - Cover
Bild: Droe­mer Knaur

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