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Der katholische Bulle von Adrian McKinty

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Nach­dem ich in der letz­ten Zeit doch eher bel­le­tris­ti­sche Lese-Kost genos­sen habe, woll­te ich mal wie­der etwas niveau­vol­ler unter­wegs sein. Dank des von mir sehr geschätz­ten Blogs Buch-Hal­tung bin ich erst über ÜBERTRETUNG gestol­pert und dann doch final bei DER KATHOLISCHE BULLE gelan­det – schlicht, da mich die­ses Buch mehr ansprach.

Pro­blem war nur: wie bekom­me ich das Buch in die Hän­de, wenn es anschei­nend nicht mehr im Ver­lags­pro­gramm erhält­lich ist? Glück­li­cher­wei­se konn­te mir dabei unse­re städ­ti­sche Biblio­thek hel­fen. So konn­te ich nun mit dem "Bul­len" Sean Duffy in eine Zeit rei­sen, in der ich damals die poli­ti­sche Situa­ti­on in Nord­ir­land noch nicht nach­voll­zo­gen habe – kein Wun­der, war ich 1981 doch erst vier Jah­re alt. Trotz­dem habe ich mich durch mei­ne puber­tä­re Irland-Pha­se ein wenig mit der Geschich­te des Lan­des befasst und war des­we­gen sehr gespannt, wie die­ser Kri­mi­nal­fall mit viel Zeit­ge­schich­te und Pop­kul­tur auf mich wir­ken wür­de. Kurz­um: ich bin begeis­tert. Denn DER KATHOLISCHE BULLE bie­tet neben anschau­li­cher Real-Geschich­te auch viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re und sogar eini­ge uner­war­te­te Kri­mi-Wen­dun­gen. Jetzt muss ich nur noch schau­en, ob mei­ne Biblio­thek auch den zwei­ten Band der Rei­he im Regal ste­hen hat ...

Wir tran­ken unse­ren Whis­key. Gutes Zeug, das nach Salz, Meer, Regen, Wind und Altem Tes­ta­ment schmeckte.

Adri­an McK­in­ty – Der katho­li­sche Bul­le, S. 110
Der katholische Bulle - Cover
Bild: Suhr­kamp Verlag

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