06–2024: Aschenputtel (aus Rebel Princess)
Über Aschenputtel selbst muss ich eigentlich nichts mehr schreiben, oder? Wobei ich den entsprechenden Wikipedia-Artikel dazu empfehlen kann, der mein Wissen über dieses Märchen doch deutlich erweitert hat.
"Aschenputtel ist eine Geschichte voller Umbrüche. Was eben noch richtig schien, ist auf einmal wieder anders zu bewerten. Damit steht Aschenputtel sinnbildlich für das ganze Spiel, welches einer dauernden Veränderung unterworfen ist – und vielleicht auch für unser ganzes Leben."
In REBEL PRINCESS sind wir Prinzessinnen, die keine Lust haben, mit einem Schnösel von Prinz verheiratet zu werden. Deswegen versuchen wir, auf den stattfindenden Bällen einen großen Bogen um antragswillige Jungherrscher zu machen. Das ist die frische Geschichte, die eindrucksvoll durch stimmigen Illustrationen in Szene gesetzt wird. Spielmechanisch ist REBEL PRINCESS ein klassisches Stichspiel. Manche Karten (die Prinzen) wollen wir vermeiden, da diese uns Minuspunkte einbringen – und insbesondere der Prinz im Froschpelz ist eine echte Ärgerkarte.
Das erinnert an bekannte Kartenspiele und ist gut vergleichbar mit bspw. ST. PATRICK aus neuerer Zeit. Allerdings hat REBEL PRINCESS noch zwei besondere Kniffe zu bieten. In jeder der fünf Spielrunden treten nämlich Sonderregeln in Kraft, die das Geschehen ziemlich aufmischen können. Zusätzlich besitzen wir alle eine besondere Prinzessinnen-Eigenschaft, die wir einmal pro Runde nutzen können. Dadurch ist das Spiel sehr dynamisch. Jede Runde muss neu gedacht werden und es ist sehr reizvoll, die Besonderheiten der Prinzessinnen gewinnbringend zu nutzen. Für stichspielaffine Personen ist REBEL PRINCESS somit definitiv einen genaueren Blick wert – zumal das Thema bezaubert.










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