Ersteindruck: Qwixx – Das Duell

Qwixx – Das Duell von Steffen Benndorf erschienen im Nürnberger-Spielkarten-Verlag

Qwixx: Das Duell von Steffen Benndorf

Foto: Nürnberger-Spielkarten-Verlag

Es ist ja nicht so, dass ich bisher geglaubt habe, dass sich eines meiner Lieblings-Würfelspiele nicht auch sehr gut zu zweit spielen ließe (ich rede natürlich von QWIXX). Wenn es aber nun eine extra Duell-Variante gibt, dann sollte man sich diese auch einmal näher ansehen…

Thema… gibt es weiterhin nicht – und braucht es weiterhin auch nicht!

Grafik… ist von Oliver Freudenreich und lehnt sich natürlich an die Original-Grafik an. Ein wenig Angst machen einem nur die Blitze auf der Cover-Grafik. Stehen die neuen Holzscheiben am Ende unter Strom? 😉

Austattung… orientiert sich an der Deluxe-Ausgabe. Sprich: der Deckel ist nun wieder als gedämpfte Würfelarena zu gebrauchen. Anstatt abwischbarer Tableaus liegt nun aber ein Spielbrett bei – und viele kleine Holzscheiben in grauer und schwarzer Farbe.

Ablauf… ist natürlich ähnlich wie bei QWIXX – aber eben nicht gleich. Auffallend ist sicherlich, dass keine eigenen Blockseiten / Spielertableaus mehr benötigt werden. Also anstatt Zahlen abzukreuzen, werden nun die eigenen Scheiben von links nach rechts auf die entsprechenden Felder des Spielbretts gelegt. Eine weitere gravierende Änderung ist, dass nun der Gegenspieler nicht mehr an den geworfenen Würfel partizipiert. Was mein Gegenspieler würfelt ist mit nun also egal! Ist man selbst am Zug, kann man weiterhin die Summe mit den beiden weißen Würfeln bilden und/oder eine Summe mit einem bunten und einem weißen Würfel. Wichtig daran: es darf nicht die gleiche Zahl sein (also nicht zweimal die blaue 10). Bisher war das nicht von Belang, da jede Zahl ohnehin nur einmal abgekreuzt werden konnte. Nun ist es aber möglich, dass auf einen eigene Scheibe ein weitere zu legen ist.

Qwixx - Das Duell - Spielbrett

nicht Manhatten – aber trotzdem jede Menge Türme

Das ist sogar empfehlenswert! Denn erstens ergeben am Ende die Scheiben Punkte (analog zu den abgekreuzten Zahlen im Original) und zweitens sichert mir ein Turm von mindestens zwei Scheiben selbige Zahl. Denn nun kommen die Blitze des Covers zu tragen: man kann dem Gegenspieler auch wieder Scheiben vom Brett nehmen lassen. Jede Scheibe pro Reihe, die am weitesten rechts liegt, kann vom Gegenspieler geschlagen werden, wenn dieser die entsprechende Zahl würfelt. Er tauscht dann die eigene Scheibe mit der des Gegners aus. Liegen aber mehrere Scheiben auf dem Feld, dann ist das nicht mehr möglich.

Die Partie endet wie immer, wenn zwei Farbenreihen gechlossen sind. Alternativ auch, wenn ein Spieler keine Steine mehr hat oder insgesamt (!) vier Fehlwürfe erfolgt sind.

Qwixx - Das Duell - Würfelarena

leider nur noch für die aktiven Spieler relevant

Die Chance auf einen Zweiteindruck… ist schwierig zu bestimmen. Wie schon anfangs geschrieben, war es bisher nicht so, dass wir ein Problem damit hatten, QWIXX auch zu zweit zu spielen – ganz im Gegenteil, das habe ich schon oft gemacht. Allerdings hat DAS DUELL seine eigenen Reize. Die Türme sind schon eine tolle Sache, da man nun noch taktischer spielen kann (soll ich den Turm erhöhen oder lieber die Farbreihe zu Ende bringen). Etwas schade finde ich es, dass nun die Würfe meines Mitspielers für mich nicht mehr zu nutzen sind. Dieses Element war schon eine Besonderheit von QWIXX und irgendwie fehlt mir das nun. Die Ausstattung vom DUELL ist natürlich klasse – allerdings benötige ich somit für das 2er-Spiel mehr Platz als für das eigentlich Spiel. Schon ein wenig ungewohnt. Für unterwegs ist somit QWIXX ganz klar der Vorzug zu geben. Ich bin mir also unsicher, wie große der Spielreiz von QWIXX – DAS DUELL auf Dauer sein wird. Für „Vielqwixxer“ ist es aber sicherlich eine reizvolle Variante.

 

Wichtiger Hinweis: Dies ist ein Ersteindruck nach wenigen gespielten Partien! Sehr subjektiv und durchaus auch abhängig von Tageslaune, Mitspielern und sonstigen Einflüssen. Bei grundsätzlichem Interesse empfehle das Lesen „richtiger“ Rezensionen oder noch besser: ausprobieren!

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