fjelfras.de

1913. Der Sommer des Jahrhunderts von Florian Illies

zuletzt gelesen: 1913. Der Sommer des Jahrhunderts von Florian Illies

Ich kann mich noch ganz dun­kel an das Buch GENERATION GOLF erin­nern. Seit dem hat­te ich den Namen Flo­ri­an Illies zwar in mei­nem Kopf abge­spei­chert, aber dann nicht mehr aktiv ver­folgt. Erst seit eini­ger Zeit höre ich sehr ger­ne den monat­li­chen Pod­cast Augen zu, bei dem Illies zusam­men mit Gio­van­ni di Loren­zo sehr facet­ten­reich über Kunst redet. Aus die­sem Grund bin ich dann beim Stö­bern im Buch­la­den auf 1913. DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS gestoßen.

Ich hat­te kei­ne wirk­li­che Erwar­tung an das Buch. Mir gefiel das Cover, was ich dank des Pod­casts nun auch etwas ein­ord­nen konn­te, sowie der Klap­pen­text. Beim Lesen wur­de ich dann sehr ange­nehm von die­ser Anek­do­ten­samm­lung unter­hal­ten. Man ver­folgt ver­schie­de­ne Lebens­li­ni­en und wird auf Ereig­nis­se auf­merk­sam gemacht. Nichts und alles hän­gen zusam­men und es ergibt sich ein umspan­nen­des Bild eines Jah­res, das ein­mal tief Atem geholt hat, bevor dann der 1. Welt­krieg beginnt.

Dabei passt jedes Wort und ich habe mir die ein oder ande­re Stel­le notiert, weil mich dabei das ein­zel­ne Details begeis­tert haben. Natür­lich gibt es kei­nen ech­ten Span­nun­ge­bo­gen, aber trotz­dem hat man nie das Gefühl, ledig­lich Nich­tig­kei­ten zu lesen – was bestimmt auch an der wohl­über­leg­ten Spra­che liegt. Somit hat mich das Buch sehr posi­tiv über­rascht und in mir ent­wi­ckel­te sich der Wunsch, noch vie­le ande­re Jah­re der­art gut beleuch­tet zu sehen.

1913 - Cover
Bild: S. FISCHER

Kommentar hinzufügen