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Saeculum von Ursula Poznanski

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Da kur­zer­hand mein E‑Book-Rea­der sei­nen Geist auf­ge­ge­ben hat­te und ich ganz kurz­fris­tig ein Buch braucht, bin ich zum Bücher­re­gal mei­nes Soh­nes geti­gert. Wenn er mal von elek­tro­ni­schen Gerä­ten getrennt sein muss, liest er recht ger­ne und viel – und in der letz­ten Zeit beson­ders ger­ne Bücher von Ursu­la Pozn­an­ski. Der Name war mir somit ein Begriff und so habe ich bei­spiels­wei­se des­we­gen auch das Pod­cast-Hör­spiel Cryp­tos in der ARD Audio­thek gehört, was mir doch recht gut gefal­len hat. Bei der Wahl des Buches ging ich nun aber gar nicht nach dem The­ma – es soll­te schnell gehen – son­dern nach der Cover-Gestal­tung. Und dabei hat mich SAECULUM am meis­ten angesprochen.

Das Lesen des Klap­pen­tex­tes hat mich eben­falls nicht abge­schreckt. Mit­tel­al­ter-Rol­len­spiel, das außer Kon­trol­le gerät? War­um nicht. In dem Wis­sen, dass es sich um ein Jugend­ro­man han­delt, habe ich das Buch viel­leicht auch etwas weni­ger kri­tisch gele­sen. Trotz­dem habe ich mich etwas über eini­ge holz­schnitt­ar­ti­gen Cha­rak­te­re geär­gert und auch die Logik hat das ein oder ande­re Loch. Aber da die Unter­hal­tung als sol­ches gestimmt hat, konn­te ich doch pro­blem­los dar­über hin­weg lesen. Denn die Sto­ry ist durch­aus span­nend und man fragt sich schon, wie das alles zusam­men­hängt. Wie gesagt, über Schlüs­sig­keit soll­te man nur bedingt nach­den­ken. Aber wie gutes Pop­corn-Kino weiß auch SAECULUM jeder­zeit zum Wei­ter­le­sen ani­mie­ren. Jetzt wer­de ich mich viel­leicht mal mit EREBOS aus­ein­an­der set­zen, weil das wirk­lich durch­ge­hend gute Kri­ti­ken bekom­men hat.

Saeculum - Cover
Bild: Loe­we Ver­lag GmbH

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