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Star Wars – Blutlinie von Claudia Gray

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Da auch ich mich ein klein wenig im aktu­el­len Star Wars Fie­ber befin­de (schließ­lich läuft seit kur­zem Star Wars VIII "Die letz­ten Jedi" im Kino), hielt ich es für eine gute Idee, zur Abküh­lung die­ses Fie­bers einen wei­te­ren Star Wars Roman zu lesen. Also die ört­li­che Büche­rei besucht und sie­he da: ich wur­de fün­dig! Kein Wun­der, schließ­lich wis­sen die auch mit der Zeit zu gehen und haben eine extra Star Wars Ecke auf­ge­baut. Am inter­es­san­tes­ten erschien mir dabei BLUTLINIE von Clau­dia Gray zu sein. Auch des­halb, da ich von ihr schon einen ganz net­ten Star Wars Roman gele­sen habe (VERLORENE WELTEN).

Nett trifft auch auf BLUTLINIE zu – mehr aller­dings auch nicht. Das Buch kommt lei­der kei­nes­falls an die gute Wei­ter­füh­rung eines Timo­thy Zahn her­an. Das liegt viel­leicht auch dar­an, dass sich hier­bei fast aus­schließ­lich auf Prin­zes­sin Leia kon­zen­triert wird. Die ist mir an sich zwar mehr als sym­pa­thisch, auf­grund ihrer poli­ti­schen Arbeit im Senat sind ihre Erleb­nis­se aber nicht immer von Span­nung ver­folgt. So auch in BLUTLINIE, der in der Zeit zwi­schen Epi­so­de VI und VII spielt – und dabei ein wenig erklä­ren soll, wie es zu den Zustän­den der Epi­so­de VII kommt.

Wir beglei­ten Leia also bei ihrem poli­ti­schen Wir­ken im Senat und dem ein oder ande­ren Aben­teu­er. Lei­der kam dabei bei mir nie so rich­ti­ges Star Wars Fee­ling auf. Viel­leicht weil zu sel­ten die Macht the­ma­ti­siert wur­de oder kaum "Han Solo Momen­te" vor­ka­men. Wie­der­ge­fun­den habe ich mich aber lei­der in der all zu plat­ten Cha­rak­te­ri­sie­rung der wei­te­ren Hand­lungs­trä­ger. Denn die­se sind, wie auch in den Fil­men, meist recht ein­di­men­sio­nal. Dazu kommt dann noch eine etwas ein­falls­lo­se Namens­ge­bung (Joph Seas­tri­ker für einen jun­gen Pilot – wer denkt da nicht an Luke Sky­wal­ker) und irgend­wie ver­geht dann einem schon etwas die Lust am Lesen. Da es nun aber Star Wars ist, liest man dann doch zu Ende und wird unter­hal­ten – mehr aber auch nicht. Ganz okay, aber defi­ni­tiv auch kein Muss. Das nächs­te Mal wäh­le ich dann doch wie­der lie­ber eine ande­re Erzählperspektive...

Star Wars Blutlinie - Cover
Foto: Pani­ni

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