Krähenmädchen von Erik Axl Sund

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Ich bin nicht so der gro­ße Fan von selbst ernann­ten (oder auch tat­säch­li­chen) Psy­cho-Thril­lern. Dahin­ge­gen bin ich durch­aus Fan von soge­nann­ten Schwe­den-Kri­mis. Bei KRÄHENMÄDCHEN war ich mir nicht so sicher, in wel­che Kate­go­rie ich das Buch ein­ord­nen soll­te – und bin es eigent­lich immer noch nicht.

Es geht mir ein wenig zu blut­rüns­tig zu und die bei­den Autoren (Erik Axl Sund ist das Pseud­onym des schwe­di­schen Autoren­du­os Jer­ker Eriks­son und Håkan Axlan­der Sund­quist) haben ver­sucht, einen gro­ßen Twist in die Sto­ry ein­zu­bau­en. Doof nur, dass mir die­ser schon zu etwa ein Drit­tel des Buches klar war. So fand ich das Buch recht lang­at­mig und unnö­tig bru­tal. Da ich aber ange­fan­ge­ne Bücher schlecht bei­sei­te legen kann, habe ich es doch noch zu Ende gele­sen. Und dadurch, dass das Buch mit einem gro­ßen Cliff­han­ger ende­te, bin ich nun sogar am Über­le­gen, auch den zwei­ten Teil die­ser Trio­lo­gie zu lesen.

Aller­dings kos­tet mich das schon Über­win­dung. Den Stil fand ich arg platt, die Sto­ry weist Logik­lö­cher auf und die Cha­rak­te­ri­sie­run­gen fand ich auch nicht schlüs­sig. Kann man gera­de so noch neben­bei lesen, aber Jubel­stür­me (wie bspw. bei der Berg­mann-Rei­he) hat es nicht aus­ge­löst.

Krähenmädchen - Cover

Foto: Gold­mann Ver­lag

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