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Todesfahrt von Michael Kibler

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Als Darm­städ­ter muss man natür­lich auch die Bücher von Micha­el Kib­ler ken­nen – schei­nen sie sich sogar deutsch­land­weit halb­wegs erfolg­reich zu verkaufen.

Fand ich die ers­ten Bücher wirk­lich schön zu lesen, muss­te ich mich für die­sen Band schon etwas über­win­den. Mein skep­ti­sches Anfangs­ge­fühl hat mich lei­der nicht betro­gen. Ist die Kri­mi­hand­lung noch nett kon­stru­iert (wenn auch ein wenig unglaub­haft), so ner­ven mich immer mehr die pri­va­ten Abschwei­fun­gen. Die­se waren in den ers­ten Büchern noch ganz wit­zig, mitt­ler­wei­le hat man aller­dings das Gefühl, dass zwang­haft immer mehr Ver­wick­lun­gen ein­tre­ten müs­sen. Auch fin­den man­chen Figu­ren, die aus­führ­lich in den vor­he­ri­gen Büchern ein­ge­führt wur­den, nun gar kei­ne Beach­tung mehr.

Ein­zig der Reiz des "darm­städ­te­ri­schen" ist noch stark genug, damit ich die Rei­he wei­ter­le­sen wer­de. Aller­dings wer­de ich erst ein­mal wie­der eine Pau­se machen.

Todesfahrt von Michael Kibler
Foto: Piper Verlag

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