Viel Lärm um nichts – William Shakespeare

Die­ser Blog wan­delt sich immer mehr zum rei­nen Brett­spiel­blog. Da wird es Zeit, dem etwas ent­ge­gen zu hal­ten. Des­we­gen pünkt­lich zu Beginn der SPIEL in Essen: Viel Lärm um nichts

Viel Lärm um nichts - Cover
Foto: Reclam Ver­lag

Don Pedro:

Es zei­gen sich in der Tat mit­un­ter Fun­ken an ihm, wel­che wie Witz aus­sehn.

Was für ein arti­ges Ding ein Mann ist, wenn er in Wams und Hosen her­um­läuft und sei­nen Ver­stand zu Hau­se läßt!

Leo­na­to:

Men­schen, sie raten, trös­ten, hei­len nur den Schmerz, den sie nicht sel­ber füh­len. Trifft er sie, dann wird zur wil­den Wut der­sel­be Trost, der eben noch Arz­nei dem Gram ver­schrieb.

Ich bitt Dich schweig. Ich bin nur Fleisch und Blut. Denn noch bis jetzt gab´s kei­nen Phi­lo­so­phen, der mit Geduld das Zahn­weh konnt´ ertra­gen.

Clau­dio:

Freund­schaft hält Stand in allen Din­gen, nur in der Lie­be Dienst und Wer­bung nicht.

Schwei­gen ist der bes­te Herold der Freu­de. Ich wäre nur wenig glück­lich, wenn ich sagen könn­te, wie sehr ich´s bin.

Gebt eurem Freun­de nicht die fau­le Frucht.

Bea­tri­ce:

Glück­lich sind, die erfah­ren, was man an ihnen aus­setzt, und sich danach bes­sern kön­nen.

Bene­dict:

Es ist nicht so und war nicht so, und wol­le Gott nur nicht, daß es auch so wer­de!

Und dar­um macht nur kei­ne Glos­sen wegen des­sen, was ich ehmals dage­gen gesagt habe; denn der Mensch ist ein schwind­li­ches Geschöpf, und damit ist´s gut.

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