Karlheinz Deschner – Teil 2

War­um denkt man bei dem Satz, einer sei zu allem fähig, stets an das Schlimms­te?

Da ich fest­ge­stellt habe, dass man sich Zeit neh­men muss, um Apho­ris­men rich­tig wir­ken las­sen zu kön­nen, habe ich mein "Best of" Karl­heinz Desch­ner auf zwei Tei­le aus­ge­dehnt. Wer schon Teil 1 kennt, der kann nun wei­ter­ma­chen...

Ob Denk­mä­ler nach­denk­lich stim­men, stün­de nur noch ihr Sockel?

Viel­leicht gewis­se Denk­mä­ler nie­der­le­gen – anstel­le von Krän­zen?

Was man heu­te Welt­an­schau­ung nennt, ist gewöhn­lich Geld­an­schau­ung.

Recht: oft nur ein and­res Wort für Macht.

Seid furcht­bar und meh­ret euch!

Der Glau­be ver­setzt Zwer­ge.

Mei­ne Skep­sis bewahrt mich davor, Fana­ti­ker zu wer­den – wovor noch kein Glau­be geschützt hat.

Jeden Augen­blick hät­te ich für mei­ne Kin­der mein Leben her­ge­ge­ben, für die ich doch nur Augen­bli­cke mei­ner Zeit her­gab.

Ich wür­de mich für vie­le Ide­en begeis­tern, wären nicht deren Ver­fech­ter.

Licht ist mei­ne Lieb­lings­far­be.

Wie könn­te ich glau­ben, es wer­de frü­her oder spä­ter bes­ser, wenn ich bezweif­le, dass es je bes­ser wird – und doch müh­te ich mich ein Leben lang, dass es bes­ser wer­de, eher frü­her als spä­ter.

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