Kaufempfehlungen für den Geek – Sortierboxen

Weihnachten ist vorbei und ihr wurdet hoffentlich reicht beschenkt (da ihr ja auch alle artig wart). Darunter war vielleicht auch das ein oder andere Spiel. Ja nach Verlag kann darin nun ein toll gestaltetes aber vielleicht auch ein total überflüssiges Tiefziehteil enthalten sein. Oder aber ist sind (im Idealfall) wieder eine Menge Zipp-Tüten beigelegt wurden. Auf letztere habe ich mittlerweile eher einen Brass, so dass ich mich nach sinnvollen Alternativen umgeschaut habe. Somit erhaltet ihr nun nach Transporttasche und geekigem T-Shirt sowie tollen Aufbewahrungsbeuteln nun wieder eine neue kleine Kaufempfehlung abseits der üblichen Spieltipps.

Sortierboxen für das Spielmaterial

Zipp-Tüten haben den Nachteil, dass sie meistens vor dem Spiel erst einmal ausgeleert werden und später wieder fuddelig gefüllt werden müssen – und wenn man Pech hat, dann reißen sie auch noch ein. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, dass meiste Spielmaterial in separate durchsichtige Kunststoff-Boxen zu sortieren. Die gibt es bspw. im Baumarkt des Vertrauens zu finden oder aber in 99-cent-Läden (gibt es die eigentlich immer noch zuhauf?). Ich nehme aber am liebsten Boxen, die primär für Kartenspiele hergestellt werden. Irgendwie soll mein Geld schon bei spielafine Firmen landen. So nutze ich zum Großteil Boxen der Firma Frobis. Diese haben zwar den Nachteil, dass sich die Deckel nicht in die Basis stapeln lassen (und somit während des Spiel zurück in die Box wandern), dafür sind sie aber äußerst stabil und robust. Es gibt verschiedene Größen und insbesondere Höhen, so dass man diese Boxen schon gut dem persönlichen Bedarf anpassen kann. Besonders beliebt sind natürlich Boxen, um das Material eines Spielers gut und kompakt zu sammeln. Der Spiele bekommt seine Box, die er dann vor sich abstellt und er hat all sein Material gut geordnet vor sich liegen. Exemplarisch zeige ich diese mal an meinen Empfehlungen Auf den Spuren von Marco Polo und Orléans:

 

Bei manchen Spielen ist das aber zu aufwändig – sei es, dass das Material pro Spieler überschaubar klein ist oder aber viel unterschiedliches kleinteiliges Spielmaterial sortiert werden muss. Hierfür eignen sich dann Kleinteilesortierboxen, die es wieder im Baumarkt zu kaufen gibt. Diese haben aber oftmals den Nachteil, dass sie nur eine starre Einteilung der einzelnen Sortierfächer besitzen. Besser finde ich die Boxen von Super Box, die ich auf der SPIEL in Essen entdeckt habe. Glücklicherweise werden diese bspw. auch über den Spieltraum vertrieben, so dass man sich nicht mit der tschechischen Sprache abmühen muss. Diese Boxen haben den Vorteil, dass man die Fächergrößen individuell zusammenstellen kann. Außerdem sind es kleine Details, die sie sehr angenehm bedienen lassen (so sind zum Beispiel die Facher abgerundet, so dass nichts in Ecken hängen bleibt).

 

Ebenfalls plant der Spieltraum die Aufnahme von G33KBOX-Produkten in sein Sortiment, die ich ebenfalls als recht interessant empfinde. Da ich sie aber noch nicht in der Hand hatte, kann ich leider wenig dazu sagen.

G33KBOX

Foto: G33KBOX

Ganz allgemein kann ich aber die Zuhilfenahme solcher Sortierboxen nur wärmstens empfehlen. Natürlich gibt es auch noch professionellere Sortierhilfen. Verschiedene Anbieter stellen hierbei wunderschöne Sachen her (bspw. the broken token oder the game doctors). Allerdings schreckt mich dabei doch der Preis zu sehr ab, kaufe ich mir dafür doch lieber gleich ein ganz neues Spiel. Aber wem der Preis nicht abschreckt, der bekommt dafür sicherlich die Sortierboxen deluxe.

 

 

 

 

Ein Gedanke zu “Kaufempfehlungen für den Geek – Sortierboxen

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