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Ins Nordlicht blicken von Cornelia Franz

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Auf Emp­feh­lung einer Freun­din habe ich das Jugend­buch INS NORDLICHT BLICKEN von Cor­ne­lia Franz gele­sen. Neben der eigent­li­chen Hand­lung wird so ganz neben­bei auch die glo­ba­le Kli­ma­pro­ble­ma­tik ange­spro­chen. Das geschieht ganz lapi­dar und ohne all zu mah­nen­den Zei­ge­fin­ger – und ist dadurch recht ein­drucks­voll. Erreicht wird das über den Kniff zwei­er ver­schie­de­ner Zeit­ebe­nen der Hand­lung. Die eine ist das Jahr 2011 und die ande­re das Jahr 2020. Und in die­ser Zwi­schen­zeit hat die ein oder ande­re Umwelt­ka­ta­stro­phe die west­li­che Zivi­li­sa­ti­on heimgesucht.

Sehr deut­lich wird der Kli­ma­wan­del auch in Alas­ka, wo das Buch haupt­säch­lich spielt. Prot­ago­nist ist dabei einer­seits ein Jugend­li­cher (2011) bzw. ein jun­ger Erwach­se­ner (2020). Nach einem län­ge­ren Auf­ent­halt in Deutsch­land kehrt der jun­ge Bild­hau­er Jona­than Quer­ido in sei­ne Hei­mat zurück und geht dort Sta­tio­nen sei­ner Jugend durch. Dabei beglei­tet ihn ein dunk­les Geheim­nis, wel­ches nach und nach ans Licht kommt.

INS NORDLICHT BLICKEN erweist sich dabei durch­aus als span­nen­des Buch. Nicht alles hat mich voll­ends über­zeugt und nicht alles fand ich schlüs­sig, aber ich habe mich gut unter­hal­ten gefühlt.

 

Ins Nordlicht blicken - Cover
Foto: dtv Verlagsgesellschaft

 

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