zuletzt gelesen: Kinder des Nebels von Brandon Sanderson
Ich bin ganz erstaunt, dass ich auf dem Blog noch nichts über ein Werk von Brandon Sanderson geschrieben habe. Ist es wirklich schon so lange her, dass ich ELANTRIS und STURMKLÄNGE gelesen habe? Beides sind in meinen Augen großartige Fantasy-Bücher. Allerdings habe ich mich dann nicht an weitere Bücher von Sanderson getraut, weil diese immer Bestandteil von großen Reihen sind, auf die ich meist wenig Lust habe. Denn irgendwie schwingt dabei immer mit, dass ich nicht nur ein Buch, sondern mindestens vier Bücher lesen muss. Nachdem mich aber aktuell kein anderes neues Fantasy-Buch überzeugen konnte, wollte ich lieber eine sichere Wahl machen und habe mir nun doch DIE KINDER DES NEBELS besorgt.
Im Nachhinein bereue ich es, dass ich so lange damit gewartet habe. Denn DIE KINDER DES NEBELS beeindrucken nicht nur durch das besondere Magie-System, sondern noch viel mehr durch vielschichtige Charaktere und grundlegenden Fragen der Religion und Philosophie – ohne dass diese mit einem moralisierenden Zeigefinger präsentiert werden. Eine gewisse Zeit lang hat man das Gefühl auf gewohnten Fantasy-Pfaden zu wandeln. Junges, unentdecktes Magie-Talent wird von einem Meister gefördert und gegen eine böse, herrschende Macht in den Kampf geschickt. Aber ganz so einfach macht es uns Sanderson glücklicherweise nicht.
Aufgrund des runden Abschlusses des Buches habe ich mich aber dagegen entschieden, sofort den zweiten Band "nachzuschieben". Viel mehr will ich DIE KINDER DES NEBELS noch ein wenig in mir sacken lassen, bevor ich erkunden werde, wie sich diese Welt weiter entwickelt. Aber dass ich das machen werde, steht fest!
"Der Glaube ist nicht nur etwas für gute Zeiten und helle Tage. Was wäre er denn, wenn man nach einer Niederlage nicht mehr an ihm festhielte?"
Brandon Sanderson – Kinder des Nebels, S. 574









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