Kingdom Builder in der Board Game Arena

Kingdom Builder von Donald X. Vaccarino – erschienen bei Queen Games

Kingdom Builder - Box
Foto: Queen Games

Nach eige­ner Aus­sa­ge der Board Game Are­na war KINGDOM BUILDER eines der belieb­tes­ten Spie­le als Beta-Ver­si­on. Das glau­be ich ger­ne, habe ich doch auch schon eini­ge davon absol­viert. Dabei habe ich wie­der fest­stel­len dür­fen, wie unfass­bar schlecht ich doch in die­sem Spiel bin. Aller­dings las­se ich mich davon nicht abschre­cken, denn mir machen trotz­dem immer alle Par­tien Spaß.

Außer­dem fehlt natür­lich die wich­tigs­te aller Haus­re­geln: man darf näm­lich nicht aus zwei Land­schafts­kar­ten sich eine aus­wäh­len, son­dern muss damit leben, was einem ange­bo­ten wird. Das kann natür­lich zu manch lau­tem Flu­chen vor dem Bild­schirm füh­ren. Sel­bi­gen wür­de ich auch emp­feh­len, weil auf dem Smart­pho­ne ist eine sol­che Online-Par­tie etwas anstren­gend, da man irgend­wie einen Über­blick über das Gesche­hen erhal­ten muss. Ansons­ten bleibt KINGDOM BUILDER natür­lich das klas­se tak­ti­sche Spiel. Ich bin mal gespannt, ob noch die ein oder ande­re Erwei­te­rung Ein­zug in die Board Game Are­na hal­ten wird. Oder aber viel­leicht auch der neus­tes Streich WINTER KINGDOM, der die­sen Herbst prä­sen­tiert wird.

Kingdom Builder - Screenshot
Screen­shot einer Par­tie KINGDOM BUILDER [Quel­le: https://boardgamearena.com]

Wie immer: Wir dan­ken herz­lich allen Betei­lig­ten an die­ser Online-Imple­men­tie­rung: Ent­wick­ler Tisaac so wie allen ande­ren (Autor, Ver­lag, Pro­gram­mie­rer, Illus­tra­to­ren, Tes­ter usw.). Ein dickes in die Hän­de klat­schen ist schon ange­sagt!

5 Kommentare zu “Kingdom Builder in der Board Game Arena

  1. Hans

    Sor­ry, aber wer immer noch denkt, eine Kar­te sei zu wenig bei King­dom Buil­der, hat das Spiel nicht kapiert und spielt es mei­ner Mei­nung nach immer noch wie ein Anfän­ger.

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    1. Tobias Artikelautor

      Dei­ne Mei­nung will ich dir nicht neh­men. Aber es gibt nun ein­mal auch genü­gend Men­schen, die das Spiel lie­ber mit weni­ger Druck spie­len wol­len. Das Schö­ne ist doch, dass das jeder für sich ent­schei­den darf, oder?

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      1. Hans

        Wie­so weni­ger Druck? Gute Spie­le­de­signs sor­gen für eine Vor­auswahl, gera­de dass man in den Akti­ons­mög­lich­kei­ten redu­ziert wird. Wenn man über­legt und cle­ver statt ein­fach aus dem Bauch irgend­was spielt, ist mit einer Kar­te sehr viel mög­lich. Und gera­de das ist der Spiel­witz von King­dom Buil­der, wie es auch Vac­ca­ri­no beschreibt. Krea­tiv die Son­der­ak­tio­nen nut­zen und star­ke Züge aus­füh­ren, dabei weni­ger abhän­gig von der Kar­te zu sein, als durch das groupt­hin­ging ent­stan­den ist. Wenn ihr es aber nie län­ger mit einer Kar­te spielt und tes­tet, wer­det ihr lei­der nie das Schlüs­sel­er­leb­nis haben. Ich hab anfangs auch mal so gedacht.

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        1. Tobias Artikelautor

          Aber dann hast du bestimmt auch schon erlebt, wie unbe­frie­di­gend das Spiel­ge­fühl ist, wenn man anfangs bspw. 3x die Wüs­ten­kar­te zieht. Dann hat man Schwie­rig­kei­ten, einen aus­ge­wo­ge­nen Start hin­zu­le­gen und sich die inter­es­san­ten Bonus­fel­der zu sichern. Bei KINGDOM BUILDER ist man sehr von den ers­ten gezo­ge­nen Kar­ten abhän­gig. Die kön­nen gut pas­sen, aber auch weni­ger gut. Man­che emp­fin­den das dann als Her­aus­for­de­rung, mit den weni­ger guten Kar­ten noch das Opti­mum her­aus­zu­ho­len, man­che sind dann schon genervt und haben kei­ne gro­ße Lust mehr wei­ter­zu­spie­len. Ich per­sön­lich emp­fin­de KINGDOM BUILDER glück­li­cher­wei­se als schnell und ele­gant genug, um auch mal mit einer nicht opti­ma­len Start­hand mei­nen Spaß zu erle­ben. Aber um allen glei­chen Spiel­spaß anzu­bie­ten, spie­len wir auch immer mal wie­der mit der genann­ten Haus­re­gel. Zumal dadurch das Spiel auch nicht deut­lich anders wird, es erhö­hen sich nur die Optio­nen. Die­ses Mehr an Varia­bi­li­tät wird von vie­len Mit­spie­len­den geschätzt.

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          1. Hans

            Die Wahr­schein­lich­keit, so ein Pech zu haben ist sehr gering. Psy­cho­lo­gi­scher Effekt die­ser nega­ti­ven Erfah­rung ist dann natür­lich, dass man denkt, das taucht oft auf und bestimmt das Spiel. Das ist aber nicht so. Außer­dem ist ja das Inter­es­san­te, dass man mit nur einer Kar­te enorm vie­le Frei­hei­ten hat, wenn man sich damit auch mal aus­ein­an­der­setzt. Ganz schlimm fin­de ich, wenn man die­se Haus­re­gel Neu­lin­gen vor­schreibt, weil man glaubt, das durch dein paar Run­den bes­ser ein­schät­zen zu kön­nen, statt das Spiel jemals mit den Ori­gi­nal­re­geln rich­tig aus­ge­lo­tet zu haben. Ist ja eure Sache, aber lei­der beraubt ihr euch so die­ser Erfah­rung. Gera­de mit nur einer Kar­te füh­len Lösun­gen viel bedrie­di­gen­der an.

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