Die Furcht des Weisen – Teil 2 von Patrick Rothfuss

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Eigent­lich kann ich es kurz machen. Nach­dem ich neu­lich schon Teil 1 von DIE FURCHT DES WEISEN so über den grü­nen Klee gelobt habe, könn­te ich das nun heu­te wie­der so machen. Aber damit lang­wei­le ich bestimmt nur. Aller­dings ist es auch wie­der­um etwas witz­los, wenn ich ledig­lich schrei­be: "war gut!".

War es auch, aber das hat Grün­de. Aller­dings war das Buch auch nicht über­ra­gend, denn vor allem am Anfang hat­te es für mich doch ein wenig zu vie­le Län­gen. Die aus­führ­lich beschrie­be­ne Begeg­nung mit Filu­ria nahm in mei­nen Augen etwas zu viel Raum ein. Viel­leicht auch des­we­gen, weil ich an den bis­he­ri­gen Büchern von Patrick Roth­fuss vor allem sei­ne Per­so­nen­cha­rak­te­ri­sie­run­gen moch­te. Doch in die­ser Sze­ne­rie pas­siert zu wenig inter­es­san­tes – wahr­schein­lich, weil zu wenig Per­so­nen dar­an betei­ligt sind. Trotz­dem ist die eigent­lich schnell zusam­men­ge­fass­te Geschich­te immer noch zu inter­es­sant, als dass sie mich lang­wei­len wür­de. Es sind dabei vor allem die klei­nen Bege­ben­hei­ten und Details, die mich gefan­gen neh­men. Zusätz­lich habe ich das Gefühl, dass hier Men­schen beschrie­ben wer­den und kei­ne Fan­ta­sy-Abzieh­bil­der. Man lebt mit die­sen mit, anstatt dass man sie von außen beob­ach­tet.

Zu ger­ne möch­te man jetzt sofort wis­sen, wie es wei­ter geht. Der Cliff­han­ger am Ende des Buches ver­stärkt die­sen Drang natür­lich noch. Man fühlt sich nun unbe­frie­digt, dann jetzt sitzt man auf dem Tro­cke­nen. Ich hof­fe doch instän­dig, dass bald auch der fina­le Teil der Tri­lo­gie erschei­nen wird. Wenn man so die Mei­nun­gen im Netz ver­folgt, bin ich damit nicht allei­ne. Hilft mir aber lei­der auch nicht wei­ter.

Die Furcht des Weisen 2 - Cover
Foto: Klett-Cot­ta

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