Die Haarteppichknüpfer von Andreas Eschbach

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Da ich mich durch mein eigent­lich aktu­el­les Buch etwas quä­le, habe ich mal schnell ein älte­res Werk von Andre­as Esch­bach ein­ge­streut. DIE HAARTEPPICHKNÜPFER war sein Erst­ling – und der kann sich durch­aus sehen las­sen. Natür­lich fehlt da noch ein wenig die Fines­se, wie man sie heu­te von einem aktu­el­le­ren Werk erwar­ten wür­de, aber das Buch hat schon etwas.

Das Beson­de­re dar­an ist, dass man nicht einem Prot­ago­nis­ten folgt, son­dern das jedes Kapi­tel eine neue Figur in den Vor­der­grund stellt. Das Gan­ze liest sich ein wenig wie eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung, die sich zu einer gro­ßen Geschich­te ver­eint. Das macht Spaß und habe ich in der Form noch nicht gele­sen. Dabei ist die Sterb­lich­keits­ra­te übri­gens recht hoch…

Anfangs könn­te man übri­gens mei­nen, dass man kein Sci­ence-Fic­tion-Buch liest, son­dern ein mit­tel­al­ter­ge­präg­tes Fan­ta­sy-Werk. Erst nach und nach öff­net sich die beschrie­be­ne Welt und man ist auf ein­mal in Gala­xi­en unter­wegs. Das erin­nert ein wenig an ANATHEM von Neal Ste­phen­son – wobei natür­lich nicht eine sol­che erzäh­le­ri­sche Tie­fe wie bei ANATHEM erreicht wird.

Doch, ich habe mich gut unter­hal­ten gefühlt. Und jetzt set­ze ich mich wie­der an mein eigent­li­ches Buch…

Die Haarteppichknüpfer - Cover

Foto: Bas­tei-Lüb­be

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