Der stumme Tod von Volker Kutscher

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Auch wenn mich der erste Teil der Krimi-Reihe um Gereon Rath nicht gänzlich überzeugt hatte, so fand ich das Setting doch so interessant, dass ich mit großem Interesse nun auch den zweiten Teil gelesen habe. Kurzfazit: DER STUMME TOD hat mich mehr angesprochen als DER NASSE FISCH.

So ein wenig beschlich mich das Gefühl, dass sich Autor Volker Kutscher die Kritik an seinem ersten Band zu Herzen genommen hatte. Denn nun rücken die Alleingänge von Kriminalkommissar Rath auch ins Blickfeld des Polizeiapparats – und bleiben nicht unsanktioniert. Somit wird die Handlung etwas realistischer. Zusätzlich werden auch die Nebenfiguren mit mehr Leben gefüllt, was dem gesamten Buch gut tut.

Der Kriminalfall ist auch halbwegs spannend, auch wenn ich dieses Mal recht schnell den richtigen Verdacht hatte. Aber insbesondere die Einblicke in die Übergangszeit Stummfilm zu Tonfilm waren interessant. So machte das Buch Spaß zu lesen, was insbesondere am historischen Bezug zum Berlin der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre lag. Das war einfach eine spannende Zeit. Leider haben nicht alle Menschen daraus die richtigen Lehren gezogen, wie die aktuelle Zeit zeigt.

Der stumme Tod - Cover

Foto: KiWi Verlag

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