Macbeth ist tot von Outi Pakkanen

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Aktu­ell ist bei mir die Zeit recht knapp bemes­sen. Das liegt einer­seits natür­lich an der nahen­den SPIEL in Essen. Ande­rer­seits aber auch dar­an, dass die­ser Blog natür­lich nur ein Hob­by-Pro­jekt ist. Somit muss man dane­ben auch noch Fami­li­en und vor allem den Beruf in Ein­klang brin­gen. Gera­de letz­te­rer hat mich aktu­ell ziem­lich ein­ge­spannt. Ich war zu viel unter­wegs und kam wenig zum Schrei­ben – und auch nicht zum Lesen. So habe ich kur­zer­hand das ein oder ande­re Buch­pro­jekt nach hin­ten gescho­ben und mich auf einen klei­nen Kri­mi gestürzt: MACBETH IST TOT von Outi Pak­ka­nen.

Auf das Buch über­haupt auf­merk­sam gewor­den bin ich natür­lich über den Titel. Als Fan von Wil­liam Shake­speare kom­me ich an einen Mac­beth ein­fach nicht vor­bei. Aller­dings geht es bei die­sem Kri­mi weni­ger über Macht­ge­lüs­te einer Adels­fa­mi­lie, son­dern viel­mehr um einen berühm­ten fin­ni­schen Schau­spie­ler, der recht unver­mit­telt getö­tet wur­de.

Dabei ver­mischt die fin­ni­sche Autorin Outi Pak­ka­nen die ein­zel­nen Hand­lungs­strän­ge der ermit­teln­den und ver­däch­ti­gen Per­so­nen aber ähn­lich kunst­voll wie der gute alte Wil­liam. Alle Per­so­nen erhal­ten eine ange­neh­me Tie­fe und genü­gend Zeit und Raum, um sich zu ent­wi­ckeln. Zusätz­lich bil­de ich mir ein, etwas über Finn­land gelernt zu haben – ohne dabei dem Gefühl aus­ge­setzt gewe­sen zu sein, einen die­ser aktu­ell so gehyp­ten Regio­nal­kri­mis in den Hän­den zu hal­ten. So wur­de ich sehr posi­tiv von MACBETH IST TOT über­rascht und ich wer­de wohl noch wei­te­re Bücher von Outi Pak­ka­nen lesen.

Macbeth ist tot - Cover

Foto: gra­fit Ver­lag

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