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Torso von Wolfram Fleischhauer

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Sode­le, nach Urlaub und Ein­schu­lung der Toch­ter beginnt nun also wie­der der All­tag – und somit kann ich auch den Blog wie­der mit Leben fül­len. Bevor ich mich neu­er Bei­trä­ge zu Brett­spie­len wid­me, erst­ein­mal noch ein Nach­trag zur Urlaubsliteratur...

Ich bin ein gro­ßer Fan der Bücher von Wolf­ram Fleisch­hau­er. Um TORSO habe ich aber immer einen klei­nen Bogen gemacht, da ich mir nicht vor­stel­len woll­te, dass nun also auch Fleisch­hau­er Kri­mis schreibt. Zumal ich das im Klap­pen­text auf­ge­zeig­te Anfangs­sze­na­rio nicht gera­de appe­tit­lich fand (ich mag es nicht all zu blut­rüns­tig). Nun habe ich mir aber doch einen Ruck gege­ben – und wur­de nicht enttäuscht!

Aller­dings wür­de ich das Buch auch nicht wirk­lich als Kri­mi bezeich­nen wol­len. "Kri­mi­na­li­sti­cher Roman" wür­de es wohl bes­ser tref­fen. Jeden­falls fie­ber­te ich wenig der Auf­lö­sung des doch sehr kon­stru­ier­ten Fal­les ent­ge­gen. Trotz­dem war ich gefan­gen in der Sto­ry, die durch inter­es­san­te Cha­rak­te­re und ein wenig deut­scher Nach-Mau­er­fall-Geschich­te zu gefal­len weiß. Zusätz­lich spielt auch die Stadt Sie­na eine Rol­le – und zufäl­li­ger­wei­se war ich gera­de dort um die Ecke im Urlaub. Damit habe ich jeden­falls nicht gerech­net und mach­ten das Buch natür­lich zu einer per­fek­ten Urlaubslektüre.

Torso von Wolfram Fleischhauer
Foto: Droe­mer

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