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Ernst R. Hauschka – Teil 1

Wür­den nicht so vie­le Zei­chen gesetzt, könn­te man sich leich­ter orientieren.

Apho­ris­men von Ernst R. Haus­ch­ka fie­len mir immer wie­der bei diver­sen Zita­te-Samm­lun­gen auf. Und dann merkt man sich den Namen, recher­chiert ein wenig und fin­det noch viel viel mehr Apho­ris­men, die es ver­dient haben, auch hier ver­öf­fent­licht zu werden:

Was nützt es dem Men­schen, wenn er Lesen und Schrei­ben gelernt hat, aber das Den­ken ande­ren überläßt?

Ohne Vor­be­hal­te kann man nur mit jeman­dem dis­ku­tie­ren, wenn die­ser von der Sache nichts versteht.

Wer Phra­sen drischt, wird Phra­sen ernten.

Ein schlum­mern­der Arg­wohn wird erst dann gefähr­lich, wenn man ihn weckt.

Das Leben ist wie eine Trep­pe: Wir wis­sen nie, ob es mit uns auf­wärts oder abwärts geht.

Kata­stro­phen stö­ren unse­ren Schlaf, aber sie rufen uns zur Besinnung.

Der Ver­stand ist wie eine Fahr­kar­te: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.

Das Auf­schie­ben ist nur dann eine gute Sache, wenn es kei­ne Ter­mi­ne gibt.

Wir hof­fen immer auf den nächs­ten Tag. Wahr­schein­lich erhofft sich der nächs­te Tag eini­ges von uns.

Ver­han­deln statt Krieg füh­ren heißt Zuge­ständ­nis­se machen statt getö­tet zu werden.

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