Goldstein von Volker Kutscher

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Nach DER NASSE FISCH und DER STUMME TOD nun also mit GOLDSTEIN der drit­te Teil der Kri­mi-Rei­he um Gere­on Rath. Zwi­schen­zeit­lich habe ich mir auch ver­sucht, die zuge­hö­ri­ge TV-Serie BABYLON BERLIN anzu­se­hen. Aber da die­se so stö­rend wenig mit den eigent­li­chen Cha­rak­te­ren der Bücher zu tun hat­te, konn­te ich sie nicht zu Ende sehen. Irgend­wie schaff­te ich es nicht, mich vom Kopf ent­spre­chend frei zu machen. Viel­leicht gelingt mir das in ein paar Jah­ren mit mehr Abstand zu den Büchern.

Dies­be­züg­lich stellt sich dann aber die Fra­ge, ob ich die Rei­he noch wei­ter lese oder eben­falls wie das Anschau­en der Serie abbre­che. Ich bin mir da selbst noch nicht sicher. Das größ­te Pro­blem ist, dass ich die Haupt­fi­gur Gere­on Rath so rich­tig unsym­pa­thisch fin­de, dass ich mich teil­wei­se zum Wei­ter­le­sen über­win­den muss­te – da hilft auch die wesent­lich sym­pa­thi­sche­re Char­ly Rit­ter nicht wei­ter.

Tref­fend aber eben auch depri­mie­rend ist das Auf­zei­gen, wie sich der künf­ti­ge Natio­nal­so­zia­lis­mus schlei­chend durch­setzt. Da könn­te ich teil­wei­se inner­lich auf­schrei­en. Das ist sicher­lich lehr­reich, aber eben auch anstren­gend.

Damit ich also wei­ter an der Rei­he dran blei­be, müs­sen mich also die Kri­mi­nal­fäl­le als sol­ches locken. Das hat GOLDSTEIN nur ansatz­wei­se geschafft. Wahr­schein­lich gebe ich dem vier­ten Teil noch eine Chan­ce und ent­schei­de mich dann abschlie­ßend.

Goldstein - Cover
Foto: KiWi Ver­lag

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