Wenn es gestern einen Teil 1 zu meinem Besuch der Spielwarenmesse in Nürnberg gab, dann muss dieser Bericht natürlich fortgesetzt werden. So geht es heute mit der Spielwarenmesse Nürnberg 2020 – Teil 2 und den restlichen für mich interessanten Neuerscheinungen weiter. Wie bisher gilt:
Alle Eindrücke zu den vorgestellten Spiele sind Ersteinschätzungen. Oftmals nur basierend auf Regelbeschreibungen und Vorab-Produktionen. Zusätzlich sind alle Fotos mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Bei den gezeigten Spielen kann es beim Endprodukt noch zu Änderungen kommen, bzw. die Fotos zeigen nicht die endgültige Qualität der einzelnen Komponenten.
Hans im Glück
Zu Hans im Glück geht man in Nürnberg unter anderem deswegen so gerne, da man dort meist auch zum Anspielen der nächsten Neuheit kommt. Auch dieses Jahr war das glücklicherweise möglich. Das war es aber fast schon mit den guten Traditionen. Denn PALEO von Peter Rustmeyer ist eher untypisch für Hans im Glück: es ein kooperatives Spiel. Angesiedelt in prähistorischen Zeiten sollen wir unseren Stamm durchfüttern und nebenbei noch eine Mammut-Höhlenzeichnung anfertigen. Schaffen wir dies bevor eine bestimmte Anzahl an Stammesmitgliedern gestorben ist, freuen wir uns, weil wir gemeinsam gewonnen haben. Aber auch wenn man verliert, kann man sich freuen, weil man bis dahin ein gutes kooperatives Abenteuer gespielt hat.
Wir haben drei Runden im ersten von 10 Modulen gespielt und waren doch recht angetan. Motor des Spiels sind die eigenen Handkarten. Diese sind in verschiedene Orte (Kategorien) unterteilt, die auf den Rückseiten auch angezeigt werden. Allerdings bekommt man dadurch lediglich einen groben Überblick, was einen an diesem Ort erwartet. Genau weiß man es erst, wenn man sich zum Ausspielen entschieden hat. Meist muss man dann eine gewisse Ausrüstung vorweisen, um vor Ort eine Aktion machen zu dürfen. Allerdings kostet das meist auch Zeit. Was bedeutet das? Man muss nun eine bestimmte Anzahl an Handkarten abwerfen. Hat man später keine Handkarten mehr, endet die aktuelle Runde und die eigenen Leute müssen ernährt und Zwischenziele erreicht werden. Natürlich sind auch Gefahren-Karten im Spiel und so sollte man sich auch immer um die Gesundheit der Stammesmitglieder sorgen.
Die erste Partie hat jedenfalls Spaß gemacht, auch wenn es ersteinmal darum ging, das System und die Karten kennenzulernen. Leider durfte man noch keine Fotos vom Material machen, aber auch im vorliegenden Arbeitsstand haben mich die Illustrationen von Dominik Mayer sehr angesprochen.
Feuerland
Die große Frühjahrsneuheit von Feuerland ist sicherlich WASSERKRAFT, was bei mir schon als BARRAGE zuhause steht. Wobei, das klingt so passiv. Denn es steht nicht nur herum, sondern wird auch eifrig gespielt, weil es ein klasse Eurogame für Experten ist. Allerdings wurde WASSERKRAFT in Nürnberg kaum beworben, was vielleicht an dem doch sehr kleinen Messestand lang. Stattdessen wurde PARKS in den Mittelpunkt gerückt. Das ist ein ehemaliges Crowdfunding-Projekt, dass mich damals vor allem aufgrund der Optik fast zum Mitbacken verleiten konnte. Allerdings siegte damals zur Abwechslung mal die Vernunft und ich konnte mich zurückhalten. Ob mir das auch bei der deutschen Edition gelingen wird, bin ich mir nicht so sicher. Denn das Gesamtpaket aus Thema und Optik gefällt mir schon sehr sehr gut und die ersten Stimmen sind auch positiv.
Im hinteren Kabuff wurde dann noch eine kleine Überraschung präsentiert. Denn mit NEW YORK ZOO erscheint mal wieder ein neuer Uwe Rosenberg bei Feuerland (in Blue Label Reihe). Dabei darf einerseits endlich wieder gepuzzelt werden, andererseits vermehren sich aber auch Tiere (der eigentliche Spaß bei vielen Rosenberg-Spielen). Und diese Tiere haben es in sich, da sie als niedliche Animeeples daher kommen und dabei die Trends der letzten Jahre bedienen (Erdmännchen, Flamingos...).
Lookout Spiele
Auch Lookout Spiele wird im Laufe des Jahres ein neues Werk von Uwe Rosenberg präsentieren: HALLERTAU wartet auf uns. Allerdings wurde in Nürnberg nicht mehr präsentiert als eine vorläufige Boxgestaltung. Was ich bisher aufgeschnappt habe, handelt es sich um eine weitere Worker-Placement-Variation. Puzzeln ist allerdings nicht angesagt, viel mehr geht es darum, eine Art Dreifelderwirtschaft ins Laufen zu bringen. Wie man es aus AGRICOLA oder auch NUSFJORD kennt, sind wieder eine Menge Karten im Spiel und die Kunst besteht darin, aus diesem Wirrwarr das Optimum herauszuholen.
Von den weiteren präsentierten Schachteln hat mich GLASGOW noch angesprochen. Aber nur deshalb, weil ich mit dieser schottischen Stadt sympathisiere und mich auch 2‑Personen-Spiele triggern. Da ich keinerlei Infos darüber erfahren konnte, ist mein Interesse daran nur über mein Bauchgefühl zu begründen.
Abacusspiele
Die große Familienspiel-Neuheit ist FRINGERS, ein kooperatives Ring-Tausch-Spiel (also optimal als Hochzeitsgeschenk geeignet). Ziel ist es, gemeinsam innerhalb einer bestimmten Zeitspanne Aufgabenkarten zu erfüllen. Diese Aufgaben schreiben vor, welche Farbe an welchem Finger zu stecken hat. Ein ganz klein wenig habe ich mich an ein Kinderspiel von Amigo erinnert (RINGLDING), wobei das mit bunten Haargummis daher kam und somit noch einen praktischen Nutzen hat (vor allem wenn man eine Tochter zu Hause hat, die dauernd ihre Haargummis zu verlieren scheint). Bei FRINGERS herrscht jedenfalls ein gewisses Chaos, da man die eigenen Ringe immer nur nach links weitergeben darf – und man in der Zwischenzeit ständig neue Ringe von rechts auf die Hand gesteckt bekommt.
Ansonsten wird Produktpflege groß geschrieben. Es gibt drei neue SHERLOCK-Fälle ( DER BUTLER, GRABESSTILLE und WER IST VICENT LEBLANC?), einen neuen DECKSCAPE-Fall (FLUCHT AUS ALCATREZ) sowie auch einen neuen DECKTECTIVE-Fall (DAS GESPENSTISCHE GEMÄLDE). Den ein oder anderen davon werde ich mich sicherlich mal näher ansehen – und wie ich mich kenne sogar eher alle. Zu guter Letzt gibt es nun auch noch eine zweite Erweiterung zu BANG! THE DICE GAME. Leider hat diese ein Zombie-Thema, mit dem ich bekanntlich so gut wie gar nichts anfangen kann.
KOSMOS
Wenn ich schon bei Produktpflege bin, dann kann ich gleich bei KOSMOS diesbezüglich weitermachen. Denn natürlich gibt es neue EXIT-Fälle (DER FRIEDHOF DER FINSTERNIS und DER VERWUNSCHENE WALD) sowie auch ein neues ADVENTURE GAME (GRAND HOTEL ABADDON). Zusätzlich wird die ESCAPE TALES-Reihe fortgesetzt (LOW MEMORY).
Für EXIT-Fans gibt es aber auch neue Produkte. Einerseits ist ein Adventskalender angekündigt, andererseits aber auch eigene EXIT PUZZLE (da kenne ich von Kosmos nur entsprechende DIE DREI ??? Puzzle und ansonsten die nicht wirklich überzeugenden von Ravensburger). Wer schon immer gerne eigene Krimis schreiben wollte, der sollte sich mal CRIME STORIES anschauen, bei denen man nach Vorgaben Kurzgeschichten schreiben muss, die die Mitspielenden zum Ermitteln anregen sollen (übrigens besteht dabei "leichte" Verwechslungsgefahr mit CRIME STORY, den kooperativen und storybasierten Krimi-Kartenspielen von Norris).
Aber es gibt tatsächlich auch noch ganz klassische Brettspiele. Zum Beispiel darf Günter Burkhardt mit SPOT ON mal wieder unser geografisches Wissen abfragen. Hier liegt eine gewisse Kombination aus FINDEN SIE MINDEN und AUSGERECHNET BUXTEHUDE vor, wobei auch noch flankierendes Wissen notwendig ist. Mit AQUALIN wird übrigensendlich auch wieder die 2‑Personen-Reihe mit einem taktischen Legespiel fortgesetzt.
Natürlich wird auch der Trend des kooperativen Spiels fortgesetzt. So dürfen nun auch Kinder sich in Andor austoben. Das wird auch Zeit, denn DIE LEGENDEN VON ANDOR haben meinen Erfahrungen nach schon immer einen großen Reiz auf Kinder ausgeübt. Nun also haben sie mit ANDOR JUNIOR ihr eigenes Spiel, welches mir auf den ersten Blick (Optik und Material) ausgesprochen gut gefallen hat. Mal abwarten, wie sehr das Andor-Prinzip noch herunter gebrochen wurde. Aber ich erhoffe mir ein schönes kindgerechtes Abenteuerspiel.
Bei MY CITY von Reiner Kinzia werden noch weitere Trends verarbeitet. Denn dies ist es ein zu puzzelndes Stadtbauspiel, was zusätzlich Legacy-Elemente beinhaltet. Da bin ich doch sehr auf die Umsetzung gespannt. Das anzuschauende Material mit den Briefumschlägen hat mir schon ganz gut gefallen.
Fernab der Brettspiele hat KOSMOS natürlich auch wieder einige andere Sachen zu bieten. Am besten haben mir davon die selbst zu nähenden kleinen Stofftiere für DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE gefallen (MAGISCHER NÄHSPASS). Diese Kinderbuch-Lizenz wird ohnehin auch mit begleitenden Spielen ausgeschlachtet, aber das Nähset fand ich interessanter und auch wesentlich themenbezogener. Ansonsten gab es selbst zu programmierende Roboter und noch ganz viel anders zu bestaunen. Leider gab es nur zu Pepper Mint nichts mehr neues. Ich hatte die Hoffnung, dass diese Experimentierkasten-Reihe besser laufen würde.
Game Brewer
Bei Game Brewer konnte ich einen schnellen Blick auf ein bald anlaufendes Crowdfunding-Projekt werfen. Mit Wolfgang Kramer und Michael Kiesling hat PARIS zwei namenhafte Autoren anzubieten. Die kurze Regelerklärung um Mehrheiten und eine einseitige Bonusleiste hat bei mir zwar mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen hinterlassen, aber das vorläufige Material sah schon ziemlich gut aus (und soll noch schöner werden).
Next Move Games / eggertspiele
Natürlich darf auch in Nürnberg kein Bienenspiel fehlen. Den interessantes Ableger fand ich bei Next Move Games mit BEEZ (ansonsten noch HONIGTÖPFCHEN beim insgesamt eher enttäuschenden Neuheitenangebot von Amigo).
Aber viel mehr an diesem Stand hat mich ALMA MATER angesprochen, die nächste große Neuheit von eggertspiele im Stile eines COIMBRA. ALMA MATER ist klassisches Worker Placement, wobei in diesem Spiel die Ressource Buch im Mittelpunkt steht. Diese sind im wissenschaftlichen Betrieb herzustellen und müssen teilweise auch von den Mitspielenden erworben werden. Ich habe nur eine ganz kurzen Regelüberblick bekommen, aber das Gehört klang schon recht reizvoll.
Ansonsten wurden die negativen Rückmeldungen zu 5211 aufgegriffen und das Kartendesign angepasst – und in diesem Zuge auch noch gleich ein AZUL-Ableger mit ins Programm genommen (Kühe und melken und so). Wenn das Spiel nur nicht so belanglos wäre...
Pegasus / Frosted Games / Edition Spielwiese
Kommen wir zum Abschluss zu Pegasus. Die haben zusammen mit ihren Partnern Frosted Games und Spielwiese (und bald auch noch Deep Print Games) so viele Neuheiten am Start gehabt, dass das fast schon einen eigenen drittel Teil dieser Berichterstattungsreihe gegeben hätte. Motto des diesjährigen Standes war das Restaurant aus KITCHEN RUSH, weswegen man sich bei den nachfolgenden Bildern nicht über das Besteck und die Weingläser wundern sollte. Zu KITCHEN RUSH kommt auch schon bald eine erste Erweiterung (PIECE OF CAKE) heraus, bei der Desserts im Mittelpunkt stehen. Statt diese zu kochen, müssen sie gekühlt werden, was natürlich neben neuen Zutaten auch neue Arbeitsbereiche voraussetzt. Muss ich haben! Weiter im Erweiterungsreigen geht es auch bei SAGRADA (PASSION) und TINNY TOWNS (FORTUNE).
Keine Erweiterung, sondern ein eigenständiger Ableger von MAGIC MAZE ist MAGIC MAZE ON MARS. Wir überfallen also keine Einkaufszentren mehr, sonder müssen mithilfe von Ressourcen produzierenden Roboter auf dem Mars überleben. Dabei bleibt es kooperativ und stressig. Ebenfalls ein komplett neues Thema hat WUNDERLAND bekommen. Anstatt nun im Hamburger Miniatur Wunderland Postkarten einzusammeln, sind wir nun in CELTIC als Kelten im Gebiet des Glaubergs in der Wetterau unterwegs. Wer weiß, wo Pegasus verortet ist, kann sich vorstellen, wie es zu diesem Thema kam (und meines Wissen nach wurde Pegasus aktiv vom entsprechenden Touristikverband beauftragt). Auf alle Fälle finde ich die Illustrationen von Bartłomiej Kordowski (u.a. MEIN TRAUMHAUS) wieder wunderschön!
Einen ähnlichen Illustrations-Stil hat man auch bei der großen Familienspiel-Neuheit MY FARM SHOP angestrebt – ist dabei aber meiner Meinung nach komplett gescheitert. Denn MY FARM SHOP gefällt mir von der Optik überhaupt nicht und schreckt mich eher ab. Spielerisch ist das neue Werk von Rüdiger Dorn eine Art MACHI KORO, was jetzt ebenfalls nicht wirklich einen großen Haben-Will-Reiz auslöst. Ganz anders verhält es sich diesbezüglich mit THE MAGNIFICENT. Das gefällt mir optisch sehr und verspricht auch den interessanteren Würfel-Einsatz-Mechanismus. Inhaltlich wetteifern wir als Zauberer um die Gunst der Zuschauer – ein Thema, was ich schon bei TRICKERION toll fand. Ganz so ein Hirnverzwirbler ist THE MAGNIFICENT aber nicht.

sieht aus und klingt wie ein schlechtes Browser Game 
sieht aus und klingt wie ein tolles Kennerspiel
Etwas einfacher geht es auch bei dem Flip-and-Write-Spiel TRAILS OF TUCANY zu. Bei diesem zeichnet man eine Strecke auf eine Karte und will dabei markante Punkte miteinander verbinden. Von diesem Spiel habe ich schon gutes gehört, dass möchte ich mir gerne genauer ansehen. Ebenfalls sehr weit oben auf meiner Buzz-Leiste steht mit DOODLE DUNGEON ein weiteres Flip-and-Write-Spiel. Dabei erbaut man sich zeichnerisch einen Dungeon mit allerlei Tücken und Fallen, um dann dort Helden durchlaufen zu lassen – wobei der einzuschlagende Weg dummerweise von den Mitspielern vorgegeben wird. Das klang doch recht spaßig und spielt sich hoffentlich entsprechend luftig-leicht. Ein wenig im Fahrwasser von KRASSE KACKE kommt POO POO PETS daher, wobei das lediglich noch ein Arbeitstitel ist. Dabei würfeln alle gleichzeitig und man versucht, die Aufgabenplättchen der Mitspieler zu erfüllen. Denn wenn diese keine offenen mehr vor sich haben, scheiden sie aus. POO POO PETS ist somit mal wieder erfrischend konfrontativ. Auf den Haufen, der auch noch quietscht, könnte ich aber gut verzichten.
Auffällig waren auch zwei neue Big-Boxen. Einerseits gibt es nun durch DIE ZWERGE BIG BOX ein Komplettpaket des leider etwas im Schatten von DIE LEGENDEN VON ANDOR stehenden kooperativen Abeneteuer-Spiels. Andererseits hat sich Pegasus nun die Rechte an HANSA TEUTONICA gesichert und gibt uns Spielern über die Big Box alles Erschienene an die Hand. In diesem Zusammenhang kann auch noch verkündet werden, dass Pegasus den Vertrieb der deutschsprachigen EVERDELL-Ausgabe übernimmt. So kommt dieses Crowdfunding-Highlight also auch in den heimischen Fachhandel.
Deutsche Lokalisierungen sind ein Markenzeichen des Partner-Verlages Frosted Games. Das wird auch so bleiben, wird doch in diesem Jahr mit AEONS END eine echte Perle dort erscheinen. Diesen kooperativen Deckbauer habe ich schon lange auf meiner Liste stehen. Zusätzlich wird auch noch PHARAON erscheinen, was optisch auf alle Fälle etwas her macht.
Als zweiter Partnerverlag hat die Edition Spielwiese ihre Frühjahrs-Neuheiten präsentiert. TREELINGS ist ein Sammelkartenspiel mit einem netten Wertungs-Clou. Denn nun müssen auch die Ränder der Nachbarauslagen mit berücksichtigt werden. Das verspricht ein schönes kleines Kartenspiel zu sein, dass mich vor allem durch die tollen Illustrationen von Michael Menzel anspricht. Etwas im Fahrwasser von MEMOARRR! kommt MEMORINTH daher. Dabei gilt es, aus einem Labyrinth zu entkommen. Dummerweise ändern sich dauernd die Wegekärtchen, so dass ein gutes Gedächtnis gefragt ist.
Wer bis hierhin durchgehalten hat: Respekt! Ich bin auch gleich fertig, möchte aber gerne noch eins-zwei abschließende Beobachtungen los werden. Was fiel mir sonst noch so in den benachbarten Hallen auf? Zum Beispiel die große Diskrepanz zwischen dem Trend-Thema Nachhaltigkeit und der gelebten Wirklichkeit mit Plastik ohne Ende. Wobei es hier wohl tatsächlich ein langsames Umdenken gibt. So habe ich mir bspw. Plüschtiere angesehen, die aus recyceltem Material hergestellt wurden – und ich Laie habe da keinen Unterschied gespürt. Trotzdem hat mir die Messe gezeigt, dass sich noch sehr viel ändern muss. Aber vielleicht sehe ich das auch nur aus einem zu eingeschränkten Blickwinkel. Ich habe ja schon Probleme damit, wenn ich Kriegsspielzeug von Lego-Imitaten sehe – und das kommt nicht etwas aus Fernost, sondern aus einem Nachbarland von Deutschland. Ansonsten hatte ich dieses Jahr das Gefühl, dass die Hallen leerer waren als sonst. Keine Ahnung, ob das mit dem derzeitigen Corona-Virus im Zusammenhang zu sehen ist. Der Mundschutz bei asiatischen Mitmenschen ist ja kein neues Phänomen, so dass ich nicht das Gefühl hatte, hier übermäßige Vorsicht annehmen zu müssen. Aber vielleicht hat die Angst vor dem Virus trotzdem dafür gesorgt, dass weniger Besucher nach Nürnberg kamen (eine entsprechende PANDEMIC-Sonderedition habe ich übrigens nicht gesehen).





















































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